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Just For the Record #70: Edward Sizzerhand

Im Meer an Produzenten und Instrumentalalben, die in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen kamen, ist es schwer, etwas einzigartiges zu machen und aus der Masse heraus zu stechen. „A Taste of Honey“ von Edward Sizzerhand ist so eines dieser Alben. Nicht nur wegen des Produzenten an sich, der Teil der legendären Crew Square One aus München war, die ganze Aufmachung des Albums ist in dieser Form einzigartig und verbindet die beiden größten Leidenschaften des Münchners: Beats und Bienen. In den Jahren nach der Trennung von Square One begann Edward Sizzerhand nämlich mit dem Imkern und kümmert sich mit seiner Firma Sizzerbees mittlerweile um über 50 Bienenvölker im Münchner Umland. Eine neue Ausgabe Just For The Record mit anschließendem kleinen Interview: Edward Sizzerhand.


Produziert für:
Square One & Edward Sizzerhand

Top 5 Alben/Tracks (im Moment):
Ghostface – Ghostface Killahs
Black Moon – Black Moon Rise
Smif N Wessun – The Fall
Gangstarr – One of the Best yet
Apollo Brown – Sincerely, Detroit

Alltime classics (Alben):
Benny the Butcher – Tana Talk 3
Marco Polo – PA2: the Directors Cut
Jedi Mind Tricks – Violent By Design
Wu-Tang Clan – 36 Chambers
Dilated Peoples – The Platform
Mobb Deep – The Infamous
Cypress Hill – Black Sunday

Lieblingsproduzenten:
Stoupe
The Alchemist
Marco Polo
Dj Muggs
4th Disciple

Lieblings-DJs:
D-Styles
Mista Sinista
Fong Fong
Jazzy Jeff
Dj Revolution

Lieblingsmusiker:
Your Old Droog

Lieblingszeile:
„Why is the sky blue? Why is water wet?
Why did Judas rat to Romans while Jesus slept?
Stand up, you’re out of luck like two dogs stuck
Ironman be sipping rum, out of Stanley Cups, unflammable“
(Ghostface auf GZA 4th Chamber)

Lieblingszeile (auf eigenem Beat):
„Those who try to judge me, they don’t know me. Others try to teach me, but couldn’t show me.“
(Square One – Unorthodox)

Erste gekaufte Vinyl:
DJ Red Alert* – We Can Do This (1988)

Lieblingscover:
Swollen Members – Full Contact / Take It Back (2001)

Erstes Sample:
Bob James – Nautilus

Lieblingsplattenladen:
Beat Street in Brooklyn

Lieblingsbeat:
Mobb Deep – Shock Ones Part 2

Lieblingsbeat (selbstproduziert):
Forest – A Taste Of Honey

Producerequipment:
MPC 3000 / MPC 60 / EMU SP1200 / Ensoniq ASR-88 / Ensoniq – TS10 / Amek Big by Langley / Ableton Push 2 und jede Menge nerdy Outdoor-Equipment

Wie ging es musikalisch nach der Trennung von Square One weiter?

Als DJ einer HipHop Band war ich natürlich in erster Linie hinter den Plattenspielern. Ich habe damals viel als DJ gespielt und natürlich schon fleißig Beats gemacht. Der Fokus war aber noch mehr das DJing und Mixtapes, die es damals noch gab. Die ersten Beats hatte ich bereits Mitte der 90er gebaut, da fing ich an, mir die ersten Geräte zu kaufen. Einer der ersten Tracks war damals auf Fiva Mc & Dj Radrum’s Debütalbum „Spiegelschrift“. Es folgten ein paar Remixe und ich hatte damals auch überlegt, ein eigenes Album zu machen. Ich hatte mit Scott (Square One) einige Solotracks aufgenommen und mit anderen MCs ebenfalls. Ich fand die Sachen allerdings irgendwann nicht mehr zeitgemäß und habe den Plan verworfen. Klassische HipHop-Tracks hatten mich zu der Zeit auch nicht mehr so geflashed. So habe ich mich mehr und mehr auf Instrumentals konzentriert. Hier und da hatte ich noch ein paar Remixe produziert, aber mein Fokus war, zeitlose Beats zu bauen. Hier in München hatte ich in einigen Bars aufgelegt und es hatte sich irgendwie etabliert, dass ich die ersten 2-3 Stunden nur HipHop Instrumentals gespielt habe. Das kam damals schon sehr gut an. Und so fing ich an, Beats zu bauen und an ihnen zu feilen. Es kam jede Menge Equipment dazu und in den letzten Jahren sind ein paar coole Sachen entstanden.

Woher kommt das Interesse für Imkerei?

Ich bin vor gut 10 Jahren auf den Bauernhof meiner Großeltern gezogen. Dort ist sehr viel Fläche vorhanden. Als ich damals beim Joggen einen Imker gesehen hatte, fragte ich ihn einfach mal, wie sowas eigentlich läuft. Was man braucht, wie man an Bienen kommt, wann man Honig ernten kann und so weiter. Ich fand das Thema sehr spannend und meldete mich ein paar Wochen später bei einem Anfängerkurs an. Danach bekam ich mein erstes Bienenvolk und machte so meine ersten Erfahrungen im ersten Bienenjahr. Da ich auf dem Bauernhof den Platz hatte, um das ganze größer zu betreiben, hatte ich mich entschlossen, auch meine Skills in der Bienenzucht zu verbessern. Ich habe dann auf dem zweiten Bildungsweg die Ausbildung zum Imkerfacharbeiter (übrigens in Österreich) abgeschlossen und hing den Imkermeister 2018 gleich noch hinten dran. Mittlerweile habe ich eine Menge Bienenvölker und ernte ein paar Tonnen an Honig. Es macht mir sehr viel Spass. Meist bin ich tagsüber bei den Bienen und abends an den Beatmaschinen. Hätte mir allerdings jemand vor 15 Jahren erzählt, dass ich mal Imker bin, hätte ich Ihn für verrückt erklärt. Aber so startete das Ganze mit Beats und Bees.

Ist das Album eine einmalige Angelegenheit, um die beiden Interessen Imkerei und Musik miteinander zu verbinden oder kann man in Zukunft auch wieder mehr musikalischen Output erwarten?

Das Konzept für das Album kam mir während der Imkerausbildung. Ein Punkt war dort die Sensorik, das heißt, verschiedene Honigsorten anhand von charakteristischen Eigenschaften zuzuordnen. Ich fand, dass man diese Eigenschaften auch gut auf Instrumentale transportieren kann. Schließlich gibt es dunkle, düstere, schwere Beats oder eher weiche, leichte. Ähnliche Eigenschaften, die man eben auch den Honigsorten zuordnen kann, denn Honig kann sehr unterschiedlich schmecken. So entstanden in den letzten Jahren einige Tracks, die ich jetzt in diesem Konzept in 14 Tracks umgesetzt habe. Die Instrumental Szene wächst gerade ungemein und sicherlich wird da noch einiges von mir kommen. „A Taste Of Honey“ war erst der Anfang. Watch out!

Als ehemaliger Backspin-Redakteur: Wie siehst du den mediale Verarbeitung von HipHop sowohl in Szene- als auch „Mainstream“-Medien im Vergleich von damals und heute?

Die Szene hat sich über die Jahre ständig verändert. Von den 80er bis heute gab es die unterschiedlichsten Stile. Die HipHop-Kultur ist in den letzten Jahren so groß geworden. Wenn man sich die Charts ansieht, sind die ersten Plätze überwiegend Songs, die man der ursprünglichen Subkultur HipHop zuordnen kann. Es gibt sehr viele Ausprägungen. Früher war das tatsächlich noch ein Genre, das man vereinzelt in den Charts gesehen hat. Vor allem aber auch der Deutschrap ist ziemlich gewachsen in den letzten Jahren. Aber auch der technische Fortschritt ist nicht zu verachten. Während man früher stundenlang im Plattenladen verbracht hatte, um die neuesten Platten zu checken, macht man das heute bequem über Playlists. Es werden einem sogar Artists/Songs vorgeschlagen, die man selbst vielleicht nie gefunden hätte. So hat man natürlich eine extrem große Bandbreite an Musik zu Verfügung, die man für sich selbst nur filtern muss. Eine tolle Sache!

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Just For The Record #69: KUSO GVKI

An KUSO GVKI kommt man nicht vorbei, wenn man in den letzten Jahren die deutsche Instrumentalszene verfolgt hat. Mit nur 16 Jahren veröffentlichte er 2017 den Track „Cinnamon“ und sein selbstbetiteltes Debütalbum und avancierte damit quasi aus dem Nichts der Liebling aller Magazine und Beatnerds. Nun soll bald das nächste Album erscheinen, außerdem wurde er als einer der ersten Acts für die anstehende Tapefabrik bekannt gegeben.

Die Musik liegt dabei in seiner Familie. Seine Mutter ist nicht nur verantwortlich für seinen Spitz- und Künstlernamen („Kusogaki“ bedeutet auf japanisch in etwa „Scheißkind“), sondern singt auch den Text eines japanischen Volksliedes im neuen Track „Konichiwa“, eine Tante spielt bei den Berliner Symphonikern, ein anderer Verwandter „hat in den 70ern in der Krautrockszene mitgemischt“. Auch wenn er seine Musik prinzipiell unpolitisch halten will, verarbeitet er sozialkritische Themen in seinen Zeichnungen, die man unter anderem auf Instagram ansehen kann. Eines der Lieblingsthemen: Sexismus. „Ich mache im entferntesten Sinne HipHop. Eine Subkultur, die in diesem Punkt nicht unbedingt als progressiv bezeichnet werden kann. Ich glaube, das hat mich ironischerweise dazu angeregt, das Thema mehr zu reflektieren.

Für Just For The Record hat er (nicht immer ganz unironisch) ein bisschen über seinen musikalischen Background erzählt.

Produziert für:
Geheim

Top 5 Alben/Tracks (im Moment):
Travis Scott – Astroworld

Alltime classics (Alben):
Missy Elliot – Under Construction
Tom Waits – Bone Machine
Witchery – Witchburner EP
Iron Maiden – Piece of Mind
Pink Floyd – Ummagumma

Lieblingsproduzenten:
Timbaland

Lieblings-DJs:
Tereza

Lieblingsmusiker:
Freddy Mercury

Lieblingszeile:
„Hand aufs Herz, wer will nicht ein bisschen Blitzlicht? In dieser kurzen Lebenszeit, die eigentlich ein Witz ist.“ – Klapse Mane

Lieblingszeile (auf eigenem Beat):
Deine Bitch ist mein Groupie.

Erste gekaufte Vinyl:
Das war glaube ich einer von den Russen. Prokofjew oder Rachmaninoff.

Lieblingscover:
Dieses neue Tyga-Cover fand ich ganz fresh.

Erstes Sample:
Das kann man wahrscheinlich nur schwer bestimmen. Bononcini hat im 18 Jahrhundert schon ein Werk von Lotti unter eigenem Namen herausgegeben. Das ist ja quasi auch Sampling.

Lieblingsplattenladen:
iTunes

Lieblingsbeat:
Beat Gottwald

Lieblingsbeat (selbstproduziert):
Welcome to St. Tropez. Das wissen nicht viele aber ich habe sehr viel als Ghostwriter für DJ Antoine gemacht.

Producerequipment:
Habe da kein fixes Setup. Ich leihe mir auch immer gerne Hardware von Kollegen aus, um neue Sounds auszuprobieren. Von Wegen Lisbeth haben ihren Proberaum direkt nebenan. Die haben sehr viel tolles Spielzeug. Lassen aber leider auch ihren Müll immer vor der Tür liegen.

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Just for the Record 68: H∆NN∆

by Lukas Maul / Perspektiven Attersee

Mit Fingerspitzengefühl an den Turntables für Beats, Bass und Artverwandtes überzeugt die Wienerin H∆NN∆ mit vielfältigen Mixes, ansteckender Energie und Euphorie. Der Stil ihrer Sets – ob alleine oder gemeinsam mit ihrem DJ Partner Dizzy Dee – lässt sich am besten als HipHop, gepaart mit Future-Beats, Eklektizismus und Exotik beschreiben. 2014 gewann H∆NN∆ den „Canyoudigit Sound Clash“-DJ-Battle, gemeinsam mit ihrem DJ-Partner Dizzy Dee das Jahr darauf das Team-Battle. H∆NN∆ ist auch abseits der Turntables aktiv: Seit 2016 ist sie im Kuratorinnen-Team der ImPulsTanz soçial-Reihe und 2017 hat sie gemeinsam mit A++ (Sweet Heat) und Dizzy Dee die Eventreihe 0 800 ins Leben gerufen. Das nächste 0 800 findet am 3. März im celeste mit einem internationalen Gast statt. Außerdem ist sie am Freitag im Mon Ami bei Son au Citron zu hören.
Just for the Record mit H∆NN∆:

Aktuelle Lieblingsalben:
Dexter Haare nice, Socken fly
Trettmann #DYI
Bicep Bicep
Kendrick Lamar Damn
King Krule The OOZ

Aktuelle Lieblingssongs:
G.O.M.D.“ von J. Cole
Focus“ von Dimeh
Rolling Stone“ von ScHoolboy Q feat. Black Hippy
raindrop, droptop“ von monte booker
Hunker Down“ von Corbin
PRBLMS“ von 6LACK
My Crew“ von Cadence Weapon
Lovely Is Today“ von Eddie Harris
Guala“ von Carnage x G-Eazy
Red bone“ von Childish Gambino (Vandalized Edit)

Alltime Favorites:
Batida Bazuka
Sophie Bipp
Gill Scott Heron & Jamie XX I am new here
Burial & Four Tet Moth
21 Savage ft. Future „X“ (suicideyear rmx)
Johnny Rain „Mulholland Drive“ (Ozzie Rmx.)
Clams Casino I’m God
Anderson .Paak ft. Tokimonsta Realla
Sango Vem Vem
Aquarius Heaven Universe

Lieblingsproduzenten: Exile, Cid Rim, Dorian Concept, Nicolas Jaar, Clap! Clap!, Kaytranada, Four Tet, B.Visible, Jamie XX, Monophobe, Photay
Lieblings DJs: Lefto, Blockhead, DJ Shadow, Jarreau Vandal, Mischgeschick, Chrisfader, Testa
Lieblingsrapper: Vince Staples, Kendrick Lamar, Ocean Wisdom, Chance The Rapper, Oddisee, Anderson .Paak, Wisdom/Worst Messiah

Lieblingssongzeile: Helmut Qualtingers (bzw. Gerhard Bronners) „Der Papa wird’ scho richten“ in seiner ganzen Länge und satirischen Schärfe.

Lieblingsplattenladen: discogs, Teuchtler, Flohmärkte

Erstes gekauftes Vinyl: Bobby McFerrin – Bobby McFerrin

Lieblingscover: Momentan gehören die inner sleeves von Thundercats „Drunk“ LP-Box zu den ganz großen Favoriten

H∆NN∆ auf Mixcloud

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Just for The Record #67: Devaloop

Foto: Bexus Potatus

Der Salzburger Produzent Devaloop hat kurz nach den ersten Versuchen 2012 begonnen, seinen eigenen Stil zu entwickeln und gilt heute als einer der vielversprechendsten österreichischen Nachwuchsproduzenten. Seine Instrumentals haben meist einen Boombap-Einfluss, wobei er sich selbst keine musikalischen Einschränkungen auferlegen möchte. Gemeinsam mit JamalJabiby and Dunkler Führer ist er zudem Teil der Crew Silentists. Seine kürzlich erschienenen Werke sind Zusammenarbeiten mit unter anderem Philantrope („Cloudfiles“), der deutschen Crew Papier&Bleistift und dem Schweizer Rapper Zaïd („Hier & Jetzt„). Im November erschien außerdem Devaloops Debütalbum „From The Bits To The Cosmos“ über Radio Juicy mit 16 internationalen Featuregästen wie Teknical Development, Warpath oder Pete Flux. Am Ende des Artikels findet ihr die soeben erschienene Videoauskopplung daraus.

Aktuelle Lieblingsalben
Zaïd meets Parental – Linie 33: Improptu
Mz Boom Bap x Ryler Smith – Wakilisha
Lord Folter – Rouge
Negroman – Sequel Ep
Lamotta – Conscious Tree Alfa Mist – Antiphon
Anderson .Paak – Malibu
Aktuelle Lieblingssongs
Alltime Favorites
Pete Flux & Parental – Traveling Thought (EP)
Bonobo – Days To Come (Album)
Flying Lotus – 1983
Klaus Layer – Into a Sky

Das sind jetzt ein paar, die mir spontan eingefallen sind, die Liste würde auf jeden Fall noch lange weitergehen. Ich denke, das hängt auch stark von der Mood ab, die mich über eine Zeit lang begleitet. Also da finden sicher bestimmt immer ganz unterschiedliche Sachen darin Platz.

Lieblingsproduzenten

Mono:Massive, Philanthrope, Figub Brazlevič, Mr. Käfer, Tru Comers, B-Side, Digitalluc, Parental, J Dilla, Mndsgn, Flying Lotus, Damu The Fudgemunk, Klaus Layer, Buckwild, Lord Finesse, Grap Luva, Jazz Spastiks, Pete Rock, George Fields. Aber da ändert sich auch immer wieder was. Ist vor allem abhängig davon, was mich gerade so inspiriert.

Lieblings-DJ

Ich muss gestehen, da habe ich nicht wirklich einen.

Lieblingsrapper

JamalJabiby & Dunkler Führer (Shouts an meine Brudis) und sonst gibt es da zu viele, vor allem wechselt das bei mir grad bei Rappern sehr häufig.

Lieblingssongzeile

Muss ich passen, hab für mich nie „die eine“ Songzeile als meine Lieblingszeile auserkoren. Auch hier hängt das stark davon ab, was ich gerade so höre bzw. mit welchen Inhalten sich die Lyrics beschäftigen. Aber eine Zeile  bzw. eher ein ganzer Song fällt mir dann doch gerade ein. Und zwar ist das der Track „Kein Original“ von Retrogott. Fällt mir aber schwer, da eine bestimmte Zeile auszuwählen, da ich den gesamten Text richtig gut finde.

Lieblingssongzeile auf einem eigenen Beat

Will nichts werden, da ich doch schon bin“ – JamalJabiby

Lieblingsplattenladen

Minerva Records in Salzburg und Teuchtler in Wien

Erstes gekauftes Vinyl

Wenn ich mich nicht irre, müsste das irgendeine Platte mit Drumbreaks gewesen sein & „The Concert Legrand“ von Michel Legrand. Quasi das erste Material, um einen Beat auf Sample-Basis bauen zu können.

Lieblingsbeat

Puuuh, also das kann ich unmöglich so strikt beantworten, das wechselt schon sehr häufig. Aber einer, der mir jetzt spontan in den Sinn kommt, ist „Cosmos“ von Parental, welchen er für Melanin 9 produziert hat. Der Vibe trifft mich einfach immer wieder genau da, wo er soll.

Lieblingsbeat selbst produziert

Den gibt’s immer nur ganz kurz. Ich habe das öfter, nachdem ich einen neuen Beat gebaut habe und mir denk :„Wow, das ist auf jeden Fall mein bester/liebster Beat von mir selbst.“ Aber das vergeht dann meistens spätestens mit dem nächsten Beat, der mir gut reingeht.

Lieblingscover

Schwierig. Aber eines davon ist mit Sicherheit von Melanin 9 „Magna Carta“, aber auch von meinem Projekt, das ich mit Zaïd gemacht habe (an dieser Stelle Props an Manuel Tozzi, welcher uns das Cover designt hat)

Erstes Sample

Das dürfte wohl „Lets Stay Together“ von Al Green gewesen sein. Zumindest habe ich das als erstes Sample, aus dem ich wirklich einen Beat geschraubt habe, in Erinnerung.

Produziert mit

Bei mir entsteht grundsätzlich alles in Ableton. Ich trigger meine Sounds mit einem Midi-Keyboard oder einer Mpd, im Grunde also sehr Basic das Ganze. Manchmal kommen dann noch Kleinigkeiten mit einem Microkorg-Synth dazu.

Devaloop auf Facebook // Soundcloud // Bandcamp // Mixcloud

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Just for The Record #66: SterilOne

SterilOne in seinem Studio

Österreichische Künstler haben es oft nicht leicht, außerhalb der Landesgrenzen Bekanntheit zu erlangen. Doch noch bevor der Deutschrap-Durchschnittshörer von Crack Ignaz oder T-Ser Wind bekommen hat, machte es sich ein Österreicher beim deutschen Label vinyl-digital gemütlich. SterilOne war zuvor hauptsächlich als Rapper unterwegs, einige seiner älteren Releases sind leider nicht mehr auffindbar. Mittlerweile kollaboriert er auch als ausführender Produzent mit diversen Kollegen, produziert Beattapes und ist vor allem für sein Staubstudio bekannt, in dem zahlreiche Musiker ihre Werke mixen und mastern lassen – zuletzt unter anderem das Debütalbum von JerMC, das in Kürze erscheinen soll. Auf seinem aktuellen Release „Decandence“ greift er wieder selbst zum Mikrofon und erhebt seine Stimme gegen gesellschaftliche Misstände.

Just For the Record mit SterilOne.

Top 5 Alben/Tracks (im Moment):

KA – The Night’s Gambit
Tufu & Anthony Drawn – Seelenquantisierung
Roc Marciano – Marci Beaucoup
Wilczynski – Glück unter Palmen
2ZG – Seeclub (7-inch)

Alltime classics (Alben):


KA – The Night’s Gambit (bestes Album der Welt)
MF Doom – Doomsday (wer hätte das gedacht?)
Cypress Hill –Temple of Boom
Nas – Illmatic
Prinz Porno – Porno Privat

Lieblingsproduzenten:

KA
Apollo Brown
Dilla
Basement
denK (2ZG)
Melodic
Knowsum
Wilczynski
und natürlich alle meine Homies

Lieblings-DJs:


Ich selbst, wenn ich wacke Cutz aneinanderreihe und natürlich der übergewaltige Dj Burnee, der immer für mich gearbeitet hat….

Lieblingsmusiker:


Da gibt es so viele – unmöglich zu beantworten! Ich zähle mal die verrückten Kuriositäten auf, die ich feiere. Zum Beispiel Melanie Safka (wundervolle Stimme – sollte man diggen) und alles, was Jazz und Progressiv Rock ist, gerne auch sehr sehr alte Sachen wie Percy Faith. Nicht-Lieblingsmusiker wäre dann so circa alles, was Austropop ist.

Lieblingszeile:

„Vernunft ist ein Danaergeschenk, das den Horizont umreißt, indem es ihn zuerst beschränkt“ (Prezident – Menschenpyramiden)

Lieblingszeile (auf eigenem Beat):

„Es ist ne Tautologie, das wir immer mehr lethargisch werden aus der Manie“

Erste gekaufte Vinyl:

Hmm – ich glaube Afu Ra – Body of the Life Force

Lieblingscover:

Hahaha – da hab ich was Gutes:

Hans Scheibner – Darf der das?

Erstes Sample:


Daran kann ich mich sogar noch erinnern: Andre Heller – Sei Poet

Lieblingsplattenladen:


The one and only: TEUCHTLER! Es kann nur einen geben!

Lieblingsbeat:


KA – Still Heir

Lieblingsbeat (selbstproduziert):

Ich denke, der von „Trampelpfadgedanken“ auf Retropolis“:

Producerequipment:


Ok, wenn ich jetzt beginne, wird’s ganz crazy und wir kommen aus dem Nerdtalk nicht mehr raus, aber soviel sei gesagt: Man kann bei mir mischen und mastern lassen, sprich: ich habe ganz schön lustiges Zeug rumstehen. Zum Produzieren verwende ich wechselweise MPD (Cubase), MPC (kaum mehr) oder SP. Auch besitze ich ein paar alte Sampler und rare EQs und bisschen Selbstgebasteltes und die allgemeinen Studioverdächtigen sowie einige analoge Raritäten, die den Sound ausmachen. Aber ich habe einen kleinen Geheimtipp für alle angehenden Producer da draußen: it’s not about the gear!

 

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Just For The Record #65: 20syl

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20syl vor dem Konzert im MAK // alle Fotos von Moritz Nachtschatt

Sylvain Richard aka 20syl macht schon lange Musik – nicht nur als Produzent, sondern auch als Rapper und DJ: Begonnen hat er seine Karriere 1998 mit dem Jazz/HipHop-Kollektiv Hocus Pocus. Kurze Zeit später wurde er Teil des DJ-Kollektivs C2C (auch als Coups2Cross bekannt), mit welchem er mehrfach hochdekorierte Musikpreise abstaubte. Seine Solo-Karriere startete er mit seinen beiden EPs „Motifs“ und „Motifs II“ – wobei die erste EP niemand Geringeren als Oddisee und die zweite Fashawn als Feature-Gäste beherbergt. Neben vielen musikalischen Projekten ist er zurzeit zusammen mit Mr. J Medieros als AlltA mit ihrem neuen Werk „The Upper Hand“ unterwegs. Sein Künstlername ergibt sich übrigens aus den umgedrehten Silben seines Vornamens – 20 auf französisch „vingt“.

Just For The Record with 20syl:

Top 5 Albums/Songs (now): 20syl: The last Kendrick album … Let me check. It’s always the same, people ask you for names and you can’t think of them. So, Goldlink is pretty cool, the last Oddisee record was very cool, The Knife is very cool, Moses Sumney! Your all-time favorite albums? Common – „Like Water For Chocolate“ Stevie Wonder – „Inner Visions“ D#Angelo – „Voodoo“ Gang Starr – „Moment Of Truth“ … and the whole Tribe Called Quest discography. Favorite producers? DJ Premier has been the most inspiring producer for me. Pete Rock K Tha Producer

Kaytranada, what he’s doing on his new album is not my favorite work but the beat tape he just released on soundcloud is just amazing.

20syl (c)M.Nachtschatt-9297
Mr. J. Medeiros X 20syl = AllttA

Favorite DJ’s? The best scratchers: DJ Netik, D-Styles, Qbert, Rafik, DJ Tigerstyle Favorite vers in a song? I’m gonna pick French, Akhenaton from IAM on the Album „Métèque et Mat“ and „Je suis peut être“. That’s probably my favorite French verse. Favorite verse over a beat of yours?

Probably on the album we just released, with Alltta. That would be „Connery“ I think and I like the final of „Turn Around“.

Your first bought vinyl? Les Sages Poètes de la Rue – Qu’est-ce qui fait marcher les sages? Favorite vinyl cover?

It’s not the music I listen to but the album cover is just amazing, it’s by a graphic crew called La Boca for the Album „The Resistance“ by Muse. I love the artwork!

First sample?

When I got my first sampler, I used to sample the Simpsons because I didn’t have a big vinyl collection, I just had some from my parents. So I recorded the Simpson episodes on tape and sampled all the musical things in the episodes. The sound effects and everything. I actually have a lot of beats with the Simpsons but they are on floppy discs so I am not sure if I can still read them.

Your favorite vinyl store?

It was in Nantes, it’s called Oneness Records, I used to go there every day.

Favorite beat that comes to your head right now? Nas – Represent (by DJ Premier) You produce with? I produce with Logic Pro, real Instruments and sometimes with a MPC – but mostly Logic. 20syl (c)M.Nachtschatt-9297

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Just for the Record #64: Klaus Layer

klaus layer
Klaus Layer im Norwegerpulli mit seinem Album „Society Collaps“

Der Produzent Klaus Layer  früher auch bekannt unter dem Künstlernamen Captain Crook ist seit 2012 beim US-amerikanischen Label Redefinition Records unter Vertrag, über das er auch sämtliche Werke wie seine vier Alben und Kollabos mit Größen wie Artifacts, Blu oder K.A.A.N. veröffentlicht hat. Dabei ist der Brandenburger der einzige Deutsche auf dem Ami-Label, auf dem auch Damu The Fudgemunk und K-Def gesignt sind. In der Deutschrap-Szene ist er vor allem für seine oldschoollastigen Beats für MC Bomber und Shacke One bekannt. Layers Sound ist beeinflusst vom HipHop der 90er-Jahre, Jazz, Funk und psychedelischen Melodien – aber auch die lokale Graffiti-Szene habe auf seinen Stil abgefärbt. Ebenso andere musikalische Richtungen wie die der deutschen Komponisten Peter Michael Hamel oder Günther Fischer, der Surrealismus in der Kunst sowie Filme aus den 50er- bis 70er-Jahre hätten als Inspirationsquellen gedient. Mit seinem aktuellen Konzept-Album „Society Collapse„, an dem Klaus Layer zwei Jahre lang gearbeitet hat, bleibt er diesem vielschichten Stil treu: Samplebasierte, keinem Genre zuordenbare Instrumentals, die auch nach mehrmaligem Hören noch Geheimnisse preisgeben. „This record is a musical manifesto for reclaiming that awareness, personal choice and inspiration for progression„, sagt der Produzent selbst dazu. Welche Musik Klaus Layer privat bevorzugt, was sein allererstes Sample war und mit welchem Equipment er produziert, lest ihr hier:

Just for the Record mit Klaus Layer

Aktuelle Lieblingsalben:
Stereolab ‎– Dots and Loops
Shacke One ‎– Stecks, Schmiers & Suffs

Aktueller Lieblingssong:
The High Light Zone – Damu The Fudgemunk

Alltime Favorites:
Cream – White Room
The Girl From Hirschhorn – Guru Guru
Eric Burdon And The Animals – When I Was Young

Lieblingsproduzenten:
Damu The Fudgemunk, Madlib, Achim Funk, Carl Edit

Lieblings-DJ:
Hab ich keinen parat.

Lieblingsrapper:
Shacke One, Hiob, Kaan, Tame One

Lieblingssongzeile:
„Wie oft musste ich beim S- und U-Bahn-Malen botten, meine Crew legendär, deine per Du mit den Motten“ – Shacke in „Nettelbeckplatz

Lieblingssongzeile auf einem eigenen Beat:
„Mit geballter Faust gegen Verträge des Mephisto, Geld stinkt zum Himmel, echte Kunst ist kompromisslos“ – Shacke in „Boss der Panke“ (Oberking)

Erstes gekauftes Vinyl:
irgendeine James-Last-Scheibe

Lieblingsbeat:
Damu The Fudgemunk  Only One Me (Das Beste, was es gibt!)

Lieblingsbeat selbstproduziert:
„For The People Like Us“

Lieblingscover:

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Manfred Krug – Es war nur ein Moment

Erstes Sample:
Ich denke, „Nautilus“ von Bob James

Produziert mit:
Angefangen mit Software (Reason). Vom ersten Lehrlingsgehalt dann ’ne MPC 2000 xl. Später kamen noch kleine Spielerein wie Akai s900, Tascam Portastudio oder Emax dazu. Der MPC bleib ich erstmal treu.

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Just for the Record #63: Enaka

Enaka
Foto: Daniel Shaked

Enaka bezeichnet die Musik, die er produziert, gerne als „Boomtrap“, also eine Mischung aus klassischem Boombap und modernen Trapkreationen. Gerade hat er für seinen ehemaligen WG-Mitbewohner Schote den Beat für dessen neuen Song „Fabian Römer“ beigesteuert. Aber nicht nur für Schote und deren dritten ehemaligen Mitbewohner Curly produziert Enaka, sondern auch für Künstler wie Fatoni, Juse Ju, Prezident, Zugezogen Maskulin, Goldroger und Lakmann. Und so ist der Produzent aus Karlsruhe jemand, der Trap auch bei Oldschool-affinen HipHop-Hörern salonfähig gemacht hat. „Ich bin voll der Nerd, was Diggen, Synthies und Sound angeht, ich verschwende da sehr viel Zeit drauf. Ich merke aber immer öfter auch bei diesen Beat-Sets, dass ich viel lieber Songs produziere. Bei reinen Instrumentals habe ich oft das Gefühl, dass du vieles schon gehört hast„, sagte Enaka einmal in einem Interview und erwähnt auch, dass er die Anonymität dem Auf-der-Bühne-Stehen vorziehe. Begonnen hat seine Karriere beim VBT, jener Plattform, auf der er sich nur angemeldet hat, damit Schote auch seine Beats für die Battles verwenden durfte. Davor war Enaka noch als 14-Jähriger in einer Cover-Band, mit der er hobbymäßig auf Betriebsfeiern aufgetreten ist und Songs von Santana und den Beatles vorgetragen hat. Klavier, Gitarre und Percussions hat er damals gespielt. Mittlerweile ist Enaka bei Wortsport und produziert für halb Rap-Deutschland. Was er privat hört und wer ihn derzeit besonders fasziniert, lest ihr hier:

Just for the Record mit Enaka

Aktuelle Lieblingsalben:
Chance The Rapper – Coloring Book
Nipsey Hussle – Slauson Boy 2 (Mixtape)
Kevin Gates – Islah

Aktuelle Lieblingssongs:
Kanye West – Waves
Nipsey Hussle – Ocean Views
Kevin Gates – Really Really

Alltime Favorites:
Kanye West – My Dark Twisted Fantasy
Jay-Z – The Blueprint
Kendrick Lamar – Good Kid, M.a.a.d. City
Outkast – Southernplayalisticadillacmusik
Dr. Dre – 2001

Lieblingsproduzenten:
Rick Rubin, Just Blaze, Timbaland, Kanye West, 9th Wonder, Dexter, Brenk Sinatra, The Alchemist, Dr. Dre, DJ Battlecat, Hit-Boy, Mr. Carmack, Organized Noize und viele, viele, viele mehr. Die hätte jetzt aber auch jeder nennen können. Es gibt so viele krasse Menschen, die extrem dope Beats bauen oder gebaut haben. HipHop!

Lieblings DJs:
DJ Paka und DJ Odie (s/o)
Und DJ Khaled.

Lieblingsrapper:
Jay-Z

Lieblingssongzeile:
„I’m not afraid dying, I’m afraid of not trying. (Jay-Z – „Beach Chair“)
Ziemlich einfach, aber ich fühl das.

Lieblingssongzeile auf einem eigenen Beat:
„Keiner hält mich auf wie ’ne Faust, jetzt kommt ein guter Reim – oder seh ich wie’n Haus-Maus-Rapper aus?!“
– vom neuen Schote-Album. Sehr dummschlau.

Lieblingsplattenladen:
Internet, Flohmarkt, Papas Keller

Erstes gekauftes Vinyl:
Irgendwas für 1 Euro.

Lieblingsbeat:
viel zu viele …
Outkast – Ain’t No Thang. Den feier ich schon immer.
Momentan „Dreams“ von Shindy. Ultradope.

Lieblingsbeat selbstproduziert:
Momentan Lied 2 vom neuen Schote-Album. Oder der letzte von gestern Nacht.

Lieblingscover:
Gibt so viele gute und viele, die gut sind, weil sie so dumm sind. Die feier ich fast mehr. Aber das Cover von Lil Wayne zu „Tha Carter III“ fand ich auf jeden Fall immer sehr dope.

 tha carter

Erstes Sample:
Irgendwas von Papa. Irgendwas Rock. War bestimmt wakk …

Produziert mit:
Mit dem, was gerade da ist. Das ändert sich dauernd, aber auf jeden Fall dabei sind FL Studio, ein paar Controller und irgendwelche Samples. Manchmal Synths, manchmal Live-Instrumente, manchmal nur Samples, manchmal alles zusammen. Momentan zock ich viel mit der Maschine rum und sample Dinge mit nem Olympus-Recorder.

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Just for the Record #62: DJ Breaque

DJ Breaque
Foto: V.Raeter

Wenn DJ Breaque vom Prenzlauer Berg nicht gerade mit Audio88 und Yassin in christlicher Mission unterwegs ist und seinen Geburtstag feiert was er bei jedem Konzert macht, cornert er den Großteil des Tages mit seinem langjährigen Freund und Musikerkollegen V.Raeter an der Ecke Prenz in Berlin. Deshalb nennen sich die beiden auch gleich passenderweise so, wenn sie gemeinsam „HipHopFutureFunkCornerBeats mit Bass“ auflegen. Als Spoken-View-DJ-Team spielten die zwei schon zusammen mit Musikern wie Damion Davis, Hiob oder Morlockk Dilemma, derzeit arbeiten sie an der ersten Ecke-Prenz-Platte. Dazwischen hat Breaque noch Zeit gefunden, uns unter anderem seine aktuellen Lieblingssongs, -produzenten und -cover verraten.

Just for the Record mit DJ Breaque

Aktuelle Lieblingsalben:
Mick Jenkins – The Healing Component
Isaiah Rashad – The Sun’s Tirade (Review)
Westside Gunn – Flygod

Aktuelle Lieblingssongs:
Michael Kiwanuka – Codex (Radiohead Cover)
Cat Power – New York
T9 – Tiff (vielleicht der Song des Jahres)
BADBADNOTGOOD – Time Moves Slow (feat. Sam Herring)

Alltime Favorites:
Ill Scripts – The Dirty Versions
Bon Iver – For Emma, Forever Ago
Manfred Krug – Das war nur ein Moment + Ein Hauch von Frühling
Madvillain – Madvillainy
Count Bass D – Dwight Spits
Company Flow – Funcrusher Plus
Slowblow – Slowblow
Adrian Younge – Something About April

Lieblingsproduzenten:
V.Raeter (Für immer <3)
DJ Koze
Glen Astro
Torky Tork
Dexter
Madlib
Mo Kolours
Rjd2

Lieblings DJs:
V.Raeter (Für immer <3)
Twit Uno & Hulk Hodn (Immer eine große Freude und Inspiration)
Mirko Machine (Skills!)
Shape (Energie-Level-1000 + bester Future Shit)
Dj Illo (Berlins Bester!)

Lieblingsrapper:
Aus der Gegend momentan: Doz9, Shacke One, Chima Ede, Mädness & Döll und natürlich meine süßen und unantastbaren Audio88 & Yassin!

Von weiter weg momentan: Mick Jenkins, Marcellus Juvann oder auch immer noch Isaiah Rashad.

Der Beste für immer ist und bleibt aber V.MANN aka. HIOB!!!

Lieblingssongzeile:

Lieblingsplattenladen:
HHV und Oye Records (Prenzlauer Berg)

Erstes gekauftes Vinyl:
Entweder war es die „Flashnizm“ von den Absoluten Beginnern, die „Coole Scheiße“ von Main Concept oder die „LMS / Schwule Rapper“ 12inch von KKS. Beste Mischung… haha!

Lieblingsbeat:
Auf jeden Fall nicht „Nas is like“!

Lieblingsbeat selbstproduziert:
Da die noch nicht veröffentlicht sind, haben die momentan so tolle Namen wie: Aha oder PianoLoopGangBang. Top-Beats von der Ecke Prenz für 2017!

Lieblingscover:
Es gibt wirklich zu viel tolle Coverartworks und da kommen ja immer wieder neue oder alte hinzu. Spontan sage ich jetzt einfach mal, dass Devendra Banhart mit dem „Mala“-Cover knapp gegen das „Solo“-Cover von Nils Frahm gewinnt.

mala

solo

 

Erstes Sample:
Mein Kopf ist ein Sieb. Aber bestimmt irgendeine Amiga-Platte von Mama.

Produziert mit:
Fruity Loops, Cubase & meinen Technics 1200 + Four Track Handy App!

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DJ Breaque als Priester bei der „Halleluja“-Tour von Audio88 und Yassin in Wien. Foto: Niko Havranek

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Just for the Record #61: Bluestaeb

Bluestaeb
Bluestaeb

Aus Berlin stammt gefühlt nicht nur ein Drittel der deutschsprachigen Rapperzunft, die deutsche Hauptstadt fungiert mindestens genauso als überdimensionaler Brutkasten für Produzenten – wie auch im Falle des 25-jährigen Leon Giseke, besser bekannt als Bluestaeb. Musikalisch ordnet sich der Gute im Dunstkreis zwischen der Avantgarde von heute und den Größen der vergangenen Jahrzehnte ein, wobei seine Beats da auch de facto mithalten können – anders als bei so manchen, die die Soundästhetik von Pete Rock über J Dilla bis hin zu Kaytranada als Einflüsse nennen. Im vorigen Jahr veröffentlichte Bluestaeb mit „Rodalquilar“ sein zweites Album, welches ihm endgültig zu Bekanntheit außerhalb des Berliner S-Bahn-Rings verhalf. Anlässlich seines Gigs im Celeste in Wien am kommenden Samstag hat sich Bluestaeb die Zeit genommen, uns in gewohnter Just-For-The-Record-Manier einen kleinen Einblick in seine Soundästhetik zu geben.

Just for the Record mit Bluestaeb

Basic equipment:
I am usually recording at a lot of different places and studios in Berlin and Paris, that makes it difficult to really name a basic equipment. Ableton Live, Midi-Keyboard are probably the basics. Depending on where I am and with who I am in the studio I got analogue synths (Korg&Moog) + Electric Pianos etc.

Favourite artists:
Right now those are probably my favorite artists. It keeps changing though:
Oddisee
Anderson .Paak
Kaytranada
The Internet
JuJu Rogers
Ivan Ave
Jay Prince
D’Angelo
Anderson .Paak is definitely one of the best right now. Oddisee’s live shows are the best hip hop concerts I have ever been to.

Alltime favourites:
Too many to make a list. A lot of my favorite artists and favorite producers would also be on this list.


Favourite producers:
J Dilla
Quincy Jones
IAMNOBODI
Mndsgn
Kaytranada
badbadnotgood
S. Fidelity
Figur Brazlevic
Madlib
etc. etc.

Favourite cover art:
Again very difficult to name one single cover art as my favorite. A few covers that come to my mind now are:
Curtis Mayfield – Curtis
Oddisee – The Good Fight
Electric Wire Hustle

Curtis-Mayfield-Curtis-1970 oddisee-the-good-fight

electri wire
I have to admit that my last album „Rodalquilar“ has one of my favorite covers since the whole album is so personal and the final artwork represents pretty much exactly my taste.

rodalquilar

First sample:
I don’t really remember the first sample I ever used. But I am sure it was probably some 70’s soul record that I bought when I first learned about what sampling really is. I didn’t have a turntable back than so I went to the store & bought CDs of famous soul bands and soul music compilations to start with. I used fruity loops and an Akai Mpd when I first started making beats.

Favourite record store:
None unfortunately. A lot of record stores in Berlin and Paris have kind of arrogant owners, at least I got that feeling, and you get the impression that they don’t even want you to touch or buy THEIR records.   Haha of course there are some cool stores as well but I don’t really have a favorite.

Favorite Beat:
JuJu Rogers – Hungry
& Rodalquilar
But the problem is always that the stuff that is officially released is already old by the time people hear it. A lot of my favorite beats are still on my computer & will be on my next projects.

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Just for the Record #60: Alex The Flipper

Alex The Flipper
Hoch hinaus geht’s für den Linzer Alex The Flipper

Es hat so angefangen wie bei den meisten seiner Musikerkollegen  in jungen Jahren. Mit 17 beginnt Alex The Flipper in seinem Zimmer Beats zu produzieren, es folgen zwei samplebasierte HipHop-Alben über Tonträger Records mit seinem Bruder Andi unter dem Kombo-Namen Andi & Alex und schließlich die Entscheidung, solo andere musikalische Wege einzuschlagen. Seine Freunde haben ihm damals schon attestiert, Genres zu durchtauchen wie ein Delfin, dementsprechend sprunghaft sind auch seine musikalischen Einflüsse. Inspiriert von 90er-Jahre TripHip und French House beginnt er – nunmehr passenderweise unter dem Künstlernamen Alex The Flipper – seinen Sound mit Synthesizern, schrägen Geräuschkulissen, gefühlvollen Hooks und markanten Blechbläsern zu bereichern. Und das Konzept geht auf. Gleich sein erster Song vor zwei Jahren in dieser Mischung namens „Patty“ bescherte ihm über zwei Millionen Klicks auf Spotify. Als Support von Gerard und Bilderbuch sowie seiner Remix-Version von ADIs größtem Hit „Was it you“ hat der oberösterreichische Produzent sein Standing in der internationalen Szene gefestigt, kommenden Samstag spielt er nach Hudson Mohawke im Night Park am Frequency Festival und am 29. September beim Waves Vienna. Und da übrigens nur eigene Lieder, denn er sei Beatmaker und kein DJ.

Just For The Record mit Alex The Flipper

Aktuelle Lieblingsalben:
The Life of Pablo – Kanye West
Miike Snow – III
Chance the Rapper – Colouring Book
Santigold – 99 Cents
Hills End- DMA’s

Aktuelle Lieblingssongs:
Waves – Kanye West
Gengis Khan – Miike Snow
Banshee – Santigold
Delete – DMA’s
Chance the Rapper – Summerfriends

Alltime Favorites:
Atmophere – When live gives you lemons paint that shit gold
A tribe called quest – Midnight Marauders
Daftpunk – Homework
Michael Jackson – Thriller

Lieblingssongzeile:
„Mum I promise,  I am gonna be large
One day I will stop borrowing your car“
– Atmosphere „God Loves Ugly“

Erstes gekauftes Vinyl:
Masta Ace – Take a look around

Lieblingscover:

Erstes Sample:
The Kaleidoscope – Soft And Easy

Produziert mit:
Ableton Live

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Just For The Record #59: Asadjohn

asadjohn
Photo by K.

Der Berliner Produzent, der auch manchmal zum Mic greift, hat definitiv ein Händchen für Trap. Die Grundlage dafür bewies er schon mit seiner Crew Halbnormal mit Chari Crack und Ronson. Auch die „Audiocrack„-EP, die im August letzten Jahres erschienen ist, unterstrich die Fähigkeiten des BergMoneyGang-Produzenten. Und ob für die Lazy Lizzard Gang, Juicy Gay, Albert Parisien oder seinem „City Tarif“-Schützling Haiyti aka Robbery – Asadjohn liefert Bretter, die sogar von Frauenarzt bewundert werden. Jede Snare, jede Kick, alles ist da, wo es sich die Trap-affinen Fans wünschen. Und das ist erst der Anfang, denn gemeinsame Projekte mit Juicy Gay und Fruchtmax sind schon in Planung.

Just For The Record mit Asadjohn

Top 5 Albums/Songs (now):
Y DU V –  FIBA
MHD – MHD
Drake – One Dance/Controlla
Rihanna – Kiss It Better
Loco Luciano – Matador Loco

Alltime classics (albums):
Booba – Ouest Side
Timbaland – Shock Value
Birdman – Pricele$$
Azad – Azphalt Inferno 1 & 2 und Assassin
Daft Punk – Random Access Memories

Favorite producers:
Timbaland
Noah „40“ Shebib

Favorite djs:
DJ Khaled

Favorite vers in a song:
Drake on „Versace Versace“ Remix

Favorite vers over a beat from you:
Albert Parisien on „Alle meine Haare sind wavy“

First bought vinyl:
The Game – Dreams 

Favorite beat:
Booba – Boulbi

Favorite beat (from yourself):
Asadjohn x Albert Parisien – Durch die Straßen

I produce with:
Blood, sweat and tears.

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Just For The Record #58: Cuthead

cuthead
Cuthead by Niko Havranek

Robert Arnold, besser unter seinem Beat-Macher-Namen Cuthead bekannt, der Teil der Dresdner Kunst:stoff Breakz Crew war und mittlerweile bei dem Label Uncanny Valley unter Vertrag ist, konzentriert sich nicht nur auf reine HipHop-Beats. Bereits vor seiner Teilnahme an der 2008 in Barcelona stattfindenden Red Bull Academy öffnet sich der Produzent gegenüber anderen Musik-Genres wie Dubstep und Electronica. Dieser Genre-übergreifende, vermehrt elektronische klingende Sound ist mittlerweile sein Markenzeichen. Aber auch die Jazz-lastigen HipHop-Instrumentals, mit denen der Produzent unter den Heads bekannt wurde und zu deren Ursprung er immer wieder zurückkehrt, dürfen nicht unerwähnt bleiben. Hierfür verwendet der Deutsche Samples aus Film-Klassikern und nostalgischen Platten. Cuthead gab uns einen kleinen Einblick in seine musikalischen Vorlieben.

Just For The Record mit Cuthead

Top 5 Albums/Songs (now):
Chester Watson – Pharaoh
DJ Slyngshot – High Times
Steven Julien – XL
Kool A.D. – Maestro
Wu15 – The Anthem

Alltime classics (albums):
Quasimoto – The Unseen
Jehst – Falling Down
Jedi Mind Tricks – Violent By Design
Skip James – Today
Anthony Shake Shakir – Track Mode EP
Marc Rapson – From Shadows

Favorite producers:
Flying Lotus
Kerri Chandler
Nick Holder
Moritz von Oswalt
J Dilla
Hi Tek

Favorite djs:

Prosumer
J Rocc
Robert Hood
Gilles Peterson

Favorite musicians:

Skip James

Favorite vers in a song:
Qwel – Blood From Stone / 1. Vers

Favorite vers over a beat from you:
„Hidden Track ft. Alibi“

First bought vinyl:
Paranorm & DJ Strictnine – Mic Reaction

Favorite (vinyl) cover:

gravediggaz
6 Feet Deep – Gravediggaz

My first sample:
Harry Belafonte – Island In The Sun

Favorite vinyl store:

Sure Shot Records

Favorite beat:
Danny Breaks – Incredible Odyssey

Favorite beat (from yourself):
„Everlasting Sunday“


Most hated Scratch:
Every line mentions skills, rhymes and realness.

I produce with:

MPC 1000
SP 404
Ableton Live

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Just For The Record #57: Elaquent

elaquent
Elaquent by Niko Havranek

Der Produzent Elaquent wurde unter den Fans der Independent-Beat-Szene durch Tracks wie „The Love“ oder „Parallel“ von einem Geheimtipp zu einer festen Instanz. Mittlerweile stößt der Kanadier mit seinen fluiden, Breakbeat-lastigen Instrumental-Alben auf so viele offene Ohren, dass er seinen großen Traum, in Tokio zu spielen, verwirklichen kann.

Just For The Record mit Elaquent:

Top 5 Albums/Songs (now):
Ivan Ave – Helping Hands
Blu & Exile – Below the Heavens
Common – Like Water for Chocolate
Pete Rock – PeteStrumentals
Michael Jackson – Thriller

All time classics (albums):
Wu-Tang – Enter the Wu-Tang (36 Chambers)
Nas –Illmatic
Common – Like Water for Chocolate

Favorite producers:
DJ Premier
RZA
Erick Sermon
J Dilla
Pete Rock

Favorite DJs:
DJ Premier – I’m a big fan since I saw him in concert when I was 16/17 years old. It was the best single man show I ever been to my life. Great sound, great DJ, great producer.

Favorite musicians:
Honestly, I don’t know if I have like a favorite classical musician, so to speak. I mostly just follow producers and other singers. I love Miles Davis, maybe because I used to sample a lot of his music.

Favorite verse in a song:
That’s one of those questions, if you ask me tomorrow or 15 minutes from now I might give you a different answer, but listening to J Dilla’s „Raise It Up“ changed my life.


Favorite verse over a beat from you:
My elder brother called Es and he rapped over a lot of my early beats that nobody ever heard before. So definitely one of those, because he might have been the first guy who rapped over one of my beats.

First bought vinyl:
I don’t know. I just remember going to the record store and buy a bunch of random records which I wanted to sample.

Favorite (vinyl) cover:
Normally, I would say the weirder the cover the better it is, but that might be too hard to answer.

My first sample:
Billy Paul – Me And Mrs. Jones

Favorite vinyl store:
I don’t honestly have one, nowadays it’s mostly online. Or in a bigger city when I’m just walking by and there is a record store then I go in. But I’m a big fan of shopping through rushhour.nl and hhv.de.

Favorite beat:
Common – Nag Champa
Nas – The World Is Yours

Favorite beat (from yourself):
I have a song called „The Love“ that I putted on a tape called „After Midnight“ 7 years ago. I don’t really think that much about it but everyone really liked it so I guess I’m proud of it.

I produce with:
FL Studio

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Just For The Record #56: SVRL

SVRL // The Message

Es gibt viele Städte, die oberflächlich betrachtet nicht unbedingt die Epizentren für deutschsprachigen Rap sind, aber in deren Untergrund konstant Talente hervorgebracht werden. Wuppertal ist eine davon. Und nachdem Prezident & die Kamikazes die Stadt raptechnisch auf die Map gesetzt haben, ist es an der Zeit, noch etwas tiefer zu graben. SVRL stellt erneut unter Beweis, dass die Stadt mehr zu bieten hat als eine Schwebebahn, die immer wieder als Vorlage für mal mehr, mal weniger gelungene Lines anderer Sprechsänger dient. Sein Bruder Fella Oner, Wuppertaler Urgestein und sein „Lehrmeister“ in Sachen Musik, brachte ihn mit der Wuppertaler HipHop-Szene in Kontakt, produziert aber mittlerweile eher in die Electro-Richtung. Auch wenn SVRL schon seit 2001 dabei ist und beispielsweise Beats zum Soloalbum von Petrus (eine Hälfte von Eks&Hop) beigesteuert hat, gibt es erst seit 2015 auch die ersten eigenen Releases von ihm. Den Anfang macht die „Cargo Cult Science“-EP, die einen guten Einblick in die Gedanken und den Lifestyle des „BoomBap-Fetischisten“ liefert. Es folgen zwei Instrumentalalben, „Cargo Cult Science 2„, das Album „Morbus Vintage“ und zuletzt ein gemeinsames Album mit Dilly.

Just For The Record mit SVRL

Ich produziere für:
Mich!

Top 5 Alben/Tracks (im Moment):
AzudemSK – Bis Das Leben Applaudiert
Masta AceThe Falling Season
J DillaThe Diary
Retrogott & Hulk HodnSezession!
PrezidentLimbus

Alltime classics (Alben):
Masta Ace – A Long Hot Summer
INI – Center of Attention
A Tribe Called QuestBeats, Rhymes and Life
Redman – Dare iz a Darkside
Absolute Beginner – Bambule
Redman – Muddy Waters
Jaylib – Champion Sound

Lieblings-DJs:
Rob Swift
Peanut Butter Wolf

Lieblingsmusiker:
Thelonious Monk
Sun Ra
Billy Holiday

Lieblingscover:

Madlib_Invazion
Madlib – Madlib Invazion EP

Lieblingsbeat:
Masta Ace – Good Ol‘ Love (prod. 9th Wonder)

Lieblingsbeat (selbstproduziert):
Friedenspfeife
Amsterdam

Lieblingszeile:
„HipHop für mich, was für deine Eltern Flower Power – keine Phase meines Lebens, die ich bedauer‘!“ (Stieber Twins – Einmal Macco, Zweimal Stieber)

Lieblingszeile (auf eigenem Beat):
„Szudeml und Dilly, stapeln Scheiße so wie Zivis, engagierter als für Greenpeace!“ (SVRL & Dilly – Fluxkompensator)

Erstes Sample:
Barry White – I’m gonna love you just a little more Baby (Drums)

Lieblingsplattenladen:
Flohmarkt/Trödelmarkt

Erste gekaufte Vinyl:
Barry White – I’m gonna love you just a little more Baby

WunschrapperIn auf eigenem Beat:
Masta Ace
Kendrick Lamar

Produzenten, aus dem deutschsprachigen Raum, die man im Auge behalten sollte:
Tesk
Fella-Oner