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Yo Pierre, you wanna come out here? // Pi’erre Bourne live

Premiere für Pi’erre Bourne. Der US-amerikanische Rapper und Produzent schaffte seinen Durchbruch mit Singles wie „Magnolia“ von Playboi Carti oder „Gummo“ von 6ix9ine und ist mittlerweile auch für seine eigenen Songs bekannt. Sein markanter Producer-Tag „Yo, Pierre, you wanna come out here?“, dessen Ursprung in der Show von Jamie Foxx liegt, wurde zu seinem Markenzeichen und ist in zahlreichen US-amerikanischen Chart-Hits unüberhörbar. Vergangenen Sommer brachte er sein erstes Album „The Life of Pi’erre 4“ im Anschluss an drei Mixtapes heraus und spielte im Zuge der gleichnamigen Tour am diesjährigen Valentinstag im Flex in Wien.

Der Andrang ist schon vor Beginn des Events groß, die Show ausverkauft. Für Stimmung vor dem Auftritt sorgen DJs wie Bianco Becky (808Factory), Massi oder bugsfall. Zu bekannten Tracks der HipHop-Welt erbringt das Publikum bereits vor dem eigentlichen Konzert ein Maximum an Energie.

Late-Night-Show

Nach einer langen Vorbereitungsphase ist es um zwei Uhr morgens endlich so weit. Ohne große Ankündigung erscheint Pi’erre Bourne mit zehn Minuten Verspätung auf der Bühne. Nachdem er sich kurz erkundigt, ob die Menge bereit sei, startet er die Show mit einer seiner bekanntesten Singles „Poof“. Im Hintergrund laufen Visuals der 808Factory und Zusammenschnitte von Bournes Arbeit Hinter den Kulissen. Beim Mitsingen tut sich das Publikum eher schwer, dafür sorgen aber Hits wie „Routine“ oder „Guillotine“ für ein kleines Moshpit in den ersten Reihen. Der Auftritt ist relativ kompakt gestaltet, der 26-Jährige interagiert nicht viel mit dem Publikum, Pausen zwischen den Songs gibt es kaum.

Zwischendurch verwandelt sich die energiegeladene Stimmung in ein kleines Handymeer, als der US-Amerikaner mit „Ballad“ von Herzschmerz erzählt. Der Song funktioniert auch ohne Bassline und hebt dadurch die Emotionen seiner Worte besonders hervor. Nach einer guten Dreiviertelstunde darf noch einmal zu „Poof“ abgegangen werden, danach verabschiedet sich der Künstler mit einem kurzen „I gotta go, love you all.“ bei seinen Fans und verschwindet.

Anschließend bieten Produzenten wie symtex128 oder Bobby San, der für den brachialen Sound der 102 Boyz verantwortlich ist, noch genug Grund zu feiern.

Fazit: Pi’erre Bournes Show war kurz, hat jedoch halbwegs ihre Erwartungen erfüllt. Die meisten Songs seines „TLOP4“-Albums schafften es auf die Setlist und erzielten sowohl dynamische als auch emotionale Momente. DJs vor und nach ihm bringen die Besucher jedoch mindestens auf dasselbe Energielevel und sind für das Event genauso wichtig wie der Headliner.

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