Vearz genießt die Wildnis: „Assisi“ // Video

Vearz
Vearz als Hobby-Waldmensch.

Zeitmanagement ist ein Begriff, der Vearz offenbar schon seit einiger Zeit verfolgt. Der Mundart-Rapper kämpft damit, neben seinem Vollzeitjob möglichst viele private Herausforderungen und Hobbys unterzubringen, was natürlich nicht immer gelingt. Nach eigener Aussage war der Floridsdorfer vor einigen Jahren etwa parallel mit seinem Debütalbum „Univearzum“ und dem Häuselbauen beschäftigt. Als Gartenbesitzer und Hobby-Imker lebt er zudem gerne seine Naturverbundenheit aus, verbringt grundsätzlich so viel Zeit wie möglich an der frischen Luft. Darüber hinaus betreibt er Kampfsport. Dafür ist der musikalische Output beachtlich. Nachdem 2013 das Album „Multivearzum“ erschienen ist, hat Vearz 2015 gemeinsam mit seinem Schwager – Guilty von den Droogieboyz – die „Warrior“-EP sowie im Vorjahr mit DaBertl den dritten Teil der auf altbekannten (US-)Beats basierenden Mixtape-Reihe „Radio 66.6“ veröffentlicht.

Als kurz nach der Releaseparty des letztgenannten Projektes seine Tochter zur Welt gekommen ist, war Vearz im „Wiglwogl“, ob er weiter Musik machen soll. „Hin- und hergerissen zwischen der Vaterrolle und der Musik stellte ich mir folgende Frage: Soll ein ernstzunehmender, erwachsener Mann/Vater wirklich ein Dasein als Mundartsprechgesangskünstler/Rapper führen?“ Zu viel Schlaf dürfte er seitdem nicht gekommen sein, denn am 2. Februar 2018 erscheint mit „INVEARZION“ eine Antwort in LP-Form. Mit „Assisi“ gibt es einen ersten, von Saiko produzierten Vorboten. Vearz unterstreicht darauf in technisch gewohnt ansprechender Manier seine oben erwähnte Liebe zur Natur. Ein Waldspaziergang inklusive Stärkung in Form von Chili con Carne neben einer Holzhütte sind schließlich gute Bedingungen, um abzuschalten – „da Papa is glicklich“.

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