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Slowy & 12Vince fühlen den Undercover Blues // Video

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Slowy unterwegs im nächtlichen Hamburg

Dass Slowy einer der besten deutschsprachigen geschichtenerzählenden Rapper ist, hat er uns spätestens bei dem vor ein paar Jahren erschienenen Track „Zoo Pauli“ gezeigt, auf dem der Hamburger 15 Minuten seinen Tag mit Tier-Metaphern beschreibt. Mit dem DJ und Produzenten 12Vince hat er sich auch nicht das erste Mal zusammengetan, gibt es bereits mehrere Kooperationen und ein Album namens „Ultima Radio“ der beiden. Im März soll dann wieder ein komplettes gemeinsames Album erscheinen, „Undercover Blues“ wird es heißen. Die deutsche Szene jubelt aber schon jetzt. Mit Zeilen wie „Wie gewohnt ein Brett“ oder „Deutscher Rap, der keine Fremdschamgefühle auslöst“ bezeichnen Musiker-Kollegen wie Dramadigs, Grasime, Funkverteidiger oder Antihelden die erste Singleauskopplung aus dem neuen Album. Kein Wunder, ergänzen sich hier Flow, Message und der samplebasierte, jazzige Beat nahezu perfekt. So wird das mit dem Undercover-Sein nicht mehr lange klappen.

Und warum die beiden ausgerechnet vermummt durch die Hamburger Nacht ziehen? „Dabei ging es eigentlich drum, beim Cover wieder die Brücke zur Floweffekt-LP zu schlagen, weil die Platte wieder etwas mehr persönliche Tracks beinhaltet und auch wieder ein paar Konzeptsongs. (…) Uns war bewusst, dass das vielleicht auch Erinnerungen an anderes aufkommen lässt, aber genau wie jetzt an eine Burka, an IS-Kämpfer oder sonst wen erinnern könnte, könnte es auch an einen Rennfahrer mit Sturmmaske oder einen Bankräuber erinnern … Wir haben uns da rein auf die gewohnte Graffitioptik berufen und der Rest ist Kunst, die jeder für sich natürlich interpretieren kann und auf sich wirken lassen kann, wie er mag„, erläutert Slowy gegenüber The Message.

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