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Sean Price is forever: „Apartheid“ feat. Buckshot & Steele // Video

R.I.P. Sean Price (1972 – 2015)

Am 08. August 2015 verstarb die Punchlinemaschine Sean Price im Alter von nur 43 Jahren. Genau zwei Jahre nach seinem tragischen Ableben wurde posthum sein Album „Imperius Rex“ veröffentlicht, das sich als geschmackssichere Veranstaltung darstellen sollte. Fast überraschend, mag man an dieser Stelle sagen. Posthum-Veröffentlichungen ereilt schließlich nicht gerade der beste Ruf.

Aber da Hardcore-Rap-Guru Sean Price auf diesem Werk dem Hörenden wieder eine erstaunliche Dichte an Punchlines schmerzhaft wie ein Tyson-Kinnhaken entgegenschmettert, die Beats mindestens solide bis gute Fasson annehmen (Grüße an The Alchemist, Harry Fraud und Crummie Beats) und die Featureparts von unter anderem DOOM, Styles P oder Junior Reid das Projekt mehr als nur abrunden, ging „Imperius Rex“ als hochwertiges letztes Soloalbum (nach dem Tod wurden außerdem mit „Songs in the Key of Price“ 2015 eine Solo-EP und in diesem März eine Kollabo-EP namens „Metal Detectors“ mit Illa Ghee veröffentlicht) in die Diskografie des langjährigen Duck-Down-Rappers ein.

Anlässlich seines dritten Todestags wurde ein Jahr nach Release nun ein weiteres Video aus dem Album mit einem Video versehen. Die Wahl fiel auf „Apartheid“, eine Kollabo mit Buckshot und Steele von Smif N Wessun, die beide mit Sean Price in der Boot Camp Clik vertreten waren (neben der Crew O.G.C., Rock von Heltah Skeltah sowie Tek von Smif N Wessun). Thematisch gibt es gewohntermaßen keine Message, sondern eine Aneinanderreihung von harten Zeilen.

Wer also durch den Titel „Apartheid“ auf politischen Content schließt, wird enttäuscht werden. „Apartheid“ bedeutet hier „I tear apart gods/Separate head from neck and call it Apartheid“. Brutal. Die Hook steuert Steele bei, während Buckshot einen Verse mit Shoutouts an Michael Jackson oder Phife Dawg abliefert. Das ganze Spektakel findet auf einer grimmigen, knüppelharten Beatunterlage mit jamaikanischen Vocal-Samples, produziert von Crummie Beats, statt. Das dazugehörige Video wurde von Myster DL in Brooklyn gedreht und beinhaltet Auftritte von Tek, Rock sowie der Ehefrau und den Kindern Sean Prices. Rest in Peace, P!

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