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Rap- und Jazz-Jam-Sessions: Robert Glasper mit „Fuck Yo Feelings“ // News

Robert Glaspers Mixtape „Fuck Yo Feelings“ wurde am 07. Februar über Universal Music auf Vinyl veröffentlicht. In digitaler Form erschien das Mixtape bereits am 03. Oktober 2019 ohne große Ankündigung. Die Feature-Liste ist, wie auch in anderen Alben Glaspers, erstklassig besetzt. So sind auf dem Album unter anderem Jazzlegende Herbie Hancock, aber auch HipHop Größen wie Denzel Curry, YBN Cordae, SiR, Rapsody, Mick Jenkins und viele mehr vertreten. Es ist die erste Veröffentlichung Glaspers nach seinem Album „Art Science“ aus dem Jahr 2016.

Robert Glasper gibt bildlich wenig auf Gefühle anderer. (Photo: @Samantha_J)
Alle Fotos: © Samantha J.

Live Sessions

Das Album entstand größtenteils aus einer zweitägigen Jam-Session im Mai vorigen Jahres in den Henson Studios in L.A. Ein Projekt Glaspers, bei dem er andere Künstler, Freunde, Familie und Fotografen in das gemietete Studio einlud, um zu feiern, miteinander Musik zu machen und abzuwarten, was die Kreativität produziert. Eine Entstehungsgeschichte, die die verloren geglaubte Kunst der Improvisation wiederaufleben lässt. Das Endresultat aus improvisierten Texten, Rhythmen und Melodien ist kein klassisches Jazz-Album. Doch obwohl sich Elemente aus R&B, HipHop und experimenteller Musik in den Sound des Albums mischen, verkörpert das Gesamtprodukt Jazz in seiner reinsten Form. Im Geiste der Jazz-Musik entstand ein Album, dass die Form eines einheitlichen Genres nicht benötigt. Robert Glasper selbst beschreibt es treffend mit den Worten:

„I always say I feel like black music is a big house, and I just like to go room to room. I’m gracious and I’m honored that so many amazing artists rock with me.”

Robert Glasper

Bereits seit fünfzehn Jahren verbindet der Jazzpianist HipHop mit Jazz und macht sich damit in der Szene einen Namen. Das ist auch besonders auf „Fuck Yo Feelings“ spürbar, wo die Hälfte der Feature-Partner aus der HipHop-Welt kommen. Entsprechend raplastig ist der Sound.

„Fuck Yo Feelings“ richtet sich an den täglichen Alltagskampf und das Beiseitelegen von Gefühlen. Es zeigt die Realität, drängt zum Zuhören, ohne dabei auf Gefühle Rücksicht zu nehmen. Denn genau das ist die Message: „Fuck your feelings, this is real.“

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