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Megalohs musikalischer Austausch in Uganda // Video

Megaloh

2005 riefen Benjamin Adrion, damals Spieler des FC St. Pauli, und die Welthungerhilfe das Projekt „Viva con Agua“ ins Leben. Diese gemeinnützige Initiative setzte sich das große Ziel, die Trinkwasserversorgung in Ländern des globalen Südens zu verbessern. 2006 wurde aus dem Projekt ein eingetragener Verein, der heute eine imposante Erfolgsgeschichte vorweisen kann: Nach Eigenaussage verbesserten durch „Viva con Agua“ finanzierte Wasserprojekte bisher die Lebensverhältnisse von 200.000 Menschen. Geld sammelt „Viva con Agua“ unter anderem auf vielen Festivals, wo Besuchern ermöglicht wird, ihren Becherpfand an den Verein zu spenden. Zahlreiche Künstler aus unterschiedlichen musikalischen Genres, zum Beispiel Marteria, Wir sind Helden oder Gentleman setzten sich ebenfalls für die gute Sache ein und spielten Konzerte zugunsten von „Viva con Agua“.

Doch nicht nur Konzerte werden von Künstlern gespielt, sondern auch direkt vor Ort Aktionen gesetzt: Jüngstes Beispiel Megaloh, der für „Viva con Agua“ Uganda bereiste (wir berichteten). Dabei war Megaloh auch kreativ aktiv, nach dem Video zu „OYOYO“ veröffentlicht der Berliner mit „Sema“ einen Track, der in Afrika entstanden ist. „Sema“ ist Swahili (Amtssprache in Tansania, Kenia und Uganda) und bedeutet „Sag es“. Der Track vereint Megaloh mit Rapperkollegen aus der Schweiz (Knackeboul), Uganda (Maro und Bobi Wine) sowie Kenia (Octopizzo). „Das Kapital kennt keine Grenzen, die Ressourcen kriegen hier Asyl, aber was ist mit den Menschen?“ fragt Megaloh in seinem Part. Eine überaus berechtigte Frage, die zum Nachdenken anregt. Das Video zeigt Impressionen aus der ugandischen Hauptstadt Kampala, die nur wenige Kilometer vom Victoriasee, dem größten See Afrikas, der unter starken ökologischen Problemen leidet, entfernt ist. Produziert wurde der Track von Ghanaian Stallion.

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