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Kensee, das produzierende Multitalent // Video & Rückblick

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Anfang 2016 hat Kensee sein drittes Produzentenalbum „Mind Sex“ via Urban Legends Records releast. Der in Linz ansässige Beatbastler mit polnischen Wurzeln hat das Werk als musikalische Verarbeitung von seit Längerem in seinem Kopf herumschwirrenden Themen konzipiert. Dabei sind 16 mit ausgereiften Soundbildern bespickte Tracks entstanden. Dub-, Soul-, Jazz- und Electronica-Einflüsse ergänzen den satten Instrumental-HipHop-Sound und sorgen für einen leicht experimentellen Flavour. Vereinzelte Featurebeiträge – etwa von Kinetical, MILE XY oder vom Londoner Rapper Cobane – runden das Album ab. Was das Musikalische betrifft, war es seit dem Release relativ ruhig um Kensee. Ganz anders sieht es auf visueller Ebene aus. Da der Produzent auch als Filmemacher tätig ist, verwundert es wenig, dass er einen besonders hohen Wert auf die Gestaltung von Musikvideos legt. Bietet sich dabei doch die Möglichkeit, zwei Leidenschaften zu verknüpfen. Als Creative Director hat Kensee das Artwork erstellt und bei den meisten Videos Regie geführt.

Als The MessageVideopremiere ist vor über zwei Jahren die erste Visualisierung zu „Let Them Talk“ erschienen. Mittlerweile ist die Sammlung an Videos auf acht Stück angewachsen – „Eini in Bus“ soll als Schlusspunkt fungieren. Das Bildmaterial zum Track mit dem technisch noch etwas rohen Mundartrapper Rass zeigt die Protagonisten im Linzer Sprüher-Ambiente und liefert darüber hinaus schöne Eindrücke aus Lissabon, wo Kensee als Student der Kunstuniversität Linz kürzlich ein Erasmus-Semester verbracht hat.

In den kommenden Monaten möchte der Produzent wieder verstärkt die Musik in den Vordergrund rücken. Noch im Frühjahr soll in Form einer Instrumental-EP ein Nachfolger des Produzentenalbums erscheinen – einen Titel oder ein genaues Releasedate kann er allerdings noch nicht verraten. Daneben arbeitet er an einem Mixtape mit dem auf „Eini in Bus“ vertretenen Rass, mit dem er kürzlich auch das Nine-Tribute „Fia imma blunzn“ aufgenommen hat. Als ersten Vorgeschmack auf die Instrumental-EP hat uns Kensee das dazugehörige Cover zukommen lassen. Bestimmt folgen demnächst auch Tracks und Videos.

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Anlässlich der finalen „Mind Sex“-Auskoppelung und den neuen Plänen von Kensee widmen wir uns mit einem Rückblick sämtlichen Videos zum (noch) aktuellen Album. Das oben erwähnte „Let Them Talk“ mit einem Part von Kinetical richtet sich als Battle-Nummer gegen diverse Hater und Trolle. Diese werden als Augen-Menschen dargestellt und konsequent liquidiert.

Das zweite Video zu „Feelings“ ist im Rahmen eines Uni-Projektes entstanden. An einem nebligen Novembermorgen entstandene Aufnahmen durch die Windschutzscheibe eines Autos wurden durch eine Tanzperformance von Aga Pedziwiatr ergänzt – eine Darstellung des Kontrasts von Hektik und Ausgewogenheit.

Das dritte Video zu „So Me“ mit Featuregast Cobane ist 2015 im Rahmen des „Schmiede Festivals“ in Hallein entstanden und zeigt den Londoner Rapper vor dort ausgestellten Skulpturen sowie einem großflächigen Gemälde.

Auch der vierte visualisierte Track „Hopeless“ verfügt über einen englischsprachigen Rap-Part, diesmal vom Steirer MILE XY, der auf dem trippigen Instrumental über die Hoffnungslosigkeit ohne Dope sinniert. Das simpel gehaltene Video zeigt den Rapper vor einem schwarzen Hintergrund und in einer Wohnung – in Begleitung von sechs Ladies und einer Sportzigarette. Schaut eigentlich gar nicht „Hopeless“ aus.

Video Nummer fünf ist zum Instrumental „Lemons“ entstanden und bildet eine Reise des Produzenten durch Polen ab. Diese inkludiert einige idyllische Plätze sowie die Städte Gdansk und Lodz.

Das sechste Video ist dem atmosphärisch-entspannten Instrumental „Deep Blue“ gewidmet und dient als Hommage an den Filmregisseur David Lynch. Es beinhaltet Bildmaterial aus dem 1983 erschienenen Film Flashdance, das Kensee zusammen mit Eisenwerk Sounds editiert hat.

Durchwegs mit Selfie-Stick in der Hand hat Kensee das siebente Video zu „Schene Neie Wöd“ aufgenommen. Erscheint passend, zumal sich der Protagonist am Track mit einer Spoken-Word-Sequenz über seine Zukunftsängste äußert und dabei unter anderem die Übertechnisierung des Lebens kritisiert.

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