Zwischen Kiffer-Image und Bürgertum // Jamin & Fid Mella Interview

Jamin
Jamin & Fid Mella posieren mit Silberpfeil.

Als wir Jamin und Fid Mella beim Westbahnhof treffen, um sie anlässlich ihres neuen Albums zu interviewen, herrscht brütende Hitze. Jamin, der uns mit seinem Honda Civic abholt, schlägt vor, doch an die Alte Donau baden zu fahren – was bei diesen Temperaturen eher eine rhetorische Frage ist. Während wir uns geschmeidig durch den frühabendlichen Berufsverkehr in Richtung Transdanubien schlängeln, geht sich exakt ein Durchlauf von „Civic“ aus. Erwartungsgemäß beweisen die Tracks des am 26. Juni über Hector Macello erschienenen Albums bei der Fahrt, dass sie sich ideal als Hintergrundmusik zum Cruisen eignen. Angekommen am Ziel hüpfen wir zur Abkühlung kurz in die bacherlwarme Suppe aka Alte Donau, Mella bleibt im Trockenen. Anschließend sprechen Jamin & Fid Mella unter anderem über die Hintergründe zum Album, bevorzugte Badedestinationen, Krokodile im Mühlwasser sowie ihre Pläne für die nähere Zukunft.

Fotos: Thomas Steineder

Jamin, dein Moped war seit deiner Jugend beziehungsweise seit IBK-Tribe-Zeiten charakteristisch für dich. Was war der Grund dafür, dass du es gegen den Civic eingetauscht hast?
Jamin: Ich habe jemanden bei der Polizei kennengelernt, der mir meinen Eintrag gelöscht hat. Ich war ja für lange Zeit gesperrt, nachdem ich mich bei der Stellung als bekennender Kiffer präsentiert hab, um untauglich zu sein. Untauglich war ich aber trotzdem nicht (lacht). Das habe ich dann jedenfalls gleich ausgenützt und den Führerschein gemacht. Eigentlich wollte ich nur mit Leihautos fahren, aber dafür musst du den Schein schon über zwei Jahre haben. So lange wollte ich nicht warten, deshalb habe ich mir für 1.000€ meinen Civic geholt. Den reit‘ ich jetzt sicher noch zu Tode. Mein Moped verschenke ich übrigens, das ist jetzt ca. ein Jahr lang herumgestanden. Man müsst’s etwas präparieren, es hat vorne einen Platten und der Tacho ist hin. Ich fahre nicht mehr damit, zahle aber noch die Versicherung – man müsst’s echt nur ummelden. Also wer Interesse hat, einfach den Jamin fragen!

Wie war es für dich, den Führerschein vergleichsweise so spät zu machen?
Jamin: Ich war der Älteste in der Gruppe. Es war toll, weil total viele junge Mädels dort waren (alle lachen). Anscheinend bin ich jetzt vernünftig genug. Ich bin ja mit allem ein bisschen später dran – auch mit meinem ersten richtigen Album.

Meinst du „Augenring“?
Jamin: Eigentlich „Fliagn“, das war das erste Digital-Release. Ich freue mich echt schon aufs Vinyl, damit ich mal irgendwas gepresstes von mir in der Hand halten kann. Ich habe zwar keinen Plattenspieler daheim, aber dafür kaufe ich mir extra einen. Obwohl ich meinen Sound ehrlich gesagt gar nicht so viel horch‘.

Beim Herfahren hast du gemeint, dass du generell kaum Musik hörst. Woran liegt das?
Jamin: Ich höre allgemein nicht gerne beziehungsweise nicht viel Musik. Es hat sich ein bisserl geändert, seitdem ich das Auto habe. Beim Fahren höre ich schon gerne etwas, aber zu Hause? Ich schaue mir lieber Dokus an, oder zocke am Computer. Hier haben wir zum Beispiel auch irgendeinen Sound laufen [Anm: Deutet auf eine in der Nähe sitzende Gruppe]. In jedem Fahrstuhl, in jedem Einkaufszentrum, in jedem Supermarkt …

Das kannst du ja alles selbst nicht beeinflussen.
Jamin: Stimmt schon, aber das regt mich auf. Deswegen genieße ich es, wenn ich daheim mal gar nichts höre.

Hast du nicht das Bedürfnis, als Kontrast dazu etwas zu hören, was dir gefällt?
Jamin: Das mache ich natürlich auch manchmal, aber das ist ganz schnell wieder gesättigt. Es ist auch so, dass ich Musik sehr gerne zerlege. Mir ist es dann bald zu anstrengend, alles zu analysieren. Vieles gefällt mir auch einfach nicht. Es gibt extrem viel Scheiß-Musik. Ich bin sehr heikel – Mella kann das eh bestätigen. Wenn er mir 50 Beats schickt, komme ich her und sage: ‚He, da hab ich drei gehört, die wären was für mich‘.

Ist Jamin beim Auswählen von Beats der anstrengendste Rapper?
Fid Mella: Puh, er ist schon anstrengend. Aber viele Rapper sind Patienten (alle lachen).
Jamin: Und Hector Macello ist die Klinik.
Fid Mella: Alle Rapper sind Patienten!
Jamin: Ich glaube, jeder Rapper hat irgendwo ein Problem.
Fid Mella: Beim Picken ist es legitim und okay, wenn ein Rapper genau weiß, was er will und ein Soundbild hat. Das ist mir recht. Manchmal schicke ich Leuten auch Sachen, bei denen ich mir denke, dass sie sich vielleicht darauf einlassen.
Jamin: Du hast mich manchmal eh ziemlich gedrillt.
Fid Mella: „Civic“ ist jedenfalls anders entstanden als „Augenring“. Wir haben fast jeden Beat on the spot gemacht – so Rhythm-Roulette-mäßig.
Jamin: Ich habe dafür auch ein paar Platten von meinem Vater mitgebracht. Irgendein Sample haben wir eh von dort genommen.
Fid Mella: Wir haben damit schon Beats gemacht, aber nichts davon aufs Album genommen.

Mella, es wirkt so, als hättest du für die Beats von „Civic“ die bei dir sonst so starken Psych- und Prog-Rock-Elemente etwas zurückgeschraubt. Der Sound ist noch eine Spur wavier.
Fid Mella: Ich habe nach wie vor eine sehr große Liebe für progressive Sachen und auch auf dem Album ist ein bisserl was drauf. Ich versuche, mich da nicht zu sehr zu wiederholen. Es ist auch nicht alles, was sich nach Progressive anhört, ursprünglich so gewesen. Man kann das beim Produzieren schon stark dahin lenken. Psychedelischer Sound beziehungsweise verdrogte Musik hat mir schon immer sehr gut gefallen und deshalb habe ich bis heute eine Schwäche dafür.

Wie würdet ihr die Entwicklung von „Augenring“ zu „Civic“ beschreiben?
Fid Mella: Es ist ein Update von uns allgemein. Jamin rappt und singt anders, mit anderen Flows, die Beats sind anders. Mir gefällt das auch besser als „Augenring“. Es ist noch spontaner und experimenteller entstanden. Für diese Spontanität, das Unvorbereitete wird man belohnt. Das macht’s irgendwie aus, dass man sich da drüber wagt. Am Schluss kommt etwas viel Geileres raus, wenn man gemeinsam dort ist und an Tracks arbeitet. Ich quatsche zu seinen Lyrics mit und er gibt sowieso laufend Input zu den Beats.
Jamin: „Augenring“ war eher die Annäherung. Funky Cottleti hat mich irgendwann zum Brenk mitgeschleppt, da haben wir uns ja erst kennengelernt. Da hat Mella gleich gesagt, dass wir doch etwas machen sollen.

Themenwechsel: Jamin, du hast vorhin kurz erwähnt, München nicht so toll in Erinnerung zu haben. Woran liegt das?
Jamin: München ist echt wild, da habe ich das Publikum immer beschimpft. Die haben so eine gewisse Grundarroganz mitgebracht. Wir haben damals mit IBK Tribe im bummvollen Backstage Club ein Dancehall-Set auf Tirolerisch gemacht, das haben sie einfach nicht geschnallt. Die sind alle so fad dagestanden, haben nur blöd geschaut. Ich war super besoffen und habe mich dann voll bei ihnen beschwert. Zu IBK-Tribe-Zeiten sind immer drei Flaschen Wodka auf dem Rider gestanden, die haben wir dann auch gekriegt. Da hat jeder von uns eine Flasche Wodka gekillt am Abend (lacht).

Seit einiger Zeit trinkst du praktisch keinen Alkohol mehr. Aus welchem Grund hast du dich dazu entschlossen?
Jamin: Argh! Ich habe gemerkt, dass ich Menschen schnell verletze, wenn ich so besoffen bin. Ich werde da richtig zum Plauscher, der auch mal intime Infos weitergibt. Dann ist mir das gewachsen, dass ich gesagt habe: ‚Na, i mog nimma saufen und dann unbewusst solche Sachen außeschmeißen‘. Das ist jetzt schon fast zehn Jahre her. Manchmal trinke ich schon noch, aber viel gezielter. Zum Beispiel ein Stamperl vor Auftritten. Oder, wenn ich ein Date habe. Ich kann überhaupt lei Wodka trinken, Gin geht auch. Ich vertrage kein Bier und keinen Wein – da sind ja Histamine drinnen, ich kriege da immer einen Ausschlag. Und von einem Bier werde ich so besoffen, als hätte ich eine Flasche Wodka gesoffen. Komisch. Es schmeckt mir auch gar nicht.

Ein großes Boot mit einigen Passagieren an Bord fährt vorbei.

Jamin: Wir könnten uns so ein Partyboot mieten und darauf die Releaseparty machen. Nur ausgewählte Leute – und alle, die auf der Alten Donau sind, kriegen es auch gleich mit. Die Fans können sich ja extra Boote mieten.
Fid Mella: Das hat doch irgendwer schon gemacht!? Mit Funkübertragung oder so.

Texta und Der Nino aus Wien haben zum Beispiel schon „Silent-Bootskonzerte“ gespielt. Da haben die Leute auf verschiedenen Booten via Kopfhörer mitgehört.
Fid Mella: Ah, genau.
Jamin: Sonst wär’s geil, wenn wir irgendwie mit dem Civic auf die Bühne fahren können. Wir müssen uns da was überlegen.

Jamin, inwieweit kannst du dich auf musikalische Vorbilder in den USA berufen?
Jamin: Snoop Dogg hat mir immer sehr gefallen. Mir hat imponiert, dass er sich gar nicht angestrengt beim Rappen. Das wollte ich auch so machen. So ist dann „Fliagn“ entstanden, dafür habe ich mich um 10 in der Früh voll bekifft in meinen Sessel gelehnt. Mir taugt es besonders, wenn es so unangestrengt und locker klingt. Auch D’Angelo und Dwele habe ich immer voll super gefunden. Einfach, wenn’s mehr in den Gesangsbereich geht auf harten HipHop-Beats. In der Jugend war ich auch großer 2Pac-Fan. Aber richtig motiviert, selbst Raps zu schreiben und nicht nur zu hören und nachzurappen, hat mich das Rödelheim Hartheim Projekt. Ich habe mir gedacht: ‚Ach, das kann ich besser!‘ Bei mir war sowieso für lange Zeit Wut die Motivation, die habe ich irgendwann verloren. Auch das Bedürfnis, etwas beweisen zu wollen, ist weggefallen und dann habe ich einfach weniger Musik gemacht. Eigentlich habe ich es Mella zu verdanken, dass ich überhaupt noch etwas mache. Weil er mich immer wieder dazu treibt und mit der Peitsche hinter mir steht. Nachdem ich die Beats von ihm und Brenk auf der „Chop Shop“-Platte gehört hab‘, habe ich mir gedacht, dass das mit dem Produzieren bleiben lassen kann.
Fid Mella: Er hat immer Beats mit so einem kleinen Dr. Sample 303 gemacht, so etwas hat Madlib auch.
Jamin: Na, mit dem habe ich keinen einzigen Beat gemacht. Ich hab’s nur drauf gehabt, aber nichts damit gemacht, nicht recordet oder so. Zu frühen IBK-Tribe-Zeiten habe ich ja mit Atari, einem Roland TB-303 und Floppy Disks produziert.

Ich habe dich immer ein bisschen als Tiroler Version von Devin The Dude wahrgenommen.
Jamin: Devin The Dude finde ich auch super, aber das Kiffer-Image wäre mir auf Dauer zu anstrengend. Das Kiffen hat bei mir ja schon lang nicht mehr gewirkt. Das war mehr wie eine teure Tschick. Zur Zeit verarsch‘ ich mein Gehirn ja ein bisserl. Wenn ich zum Beispiel Tabak-Nuss rauche, denkt sich mein Gehirn: ‚Ähä, i bin High.‘ Voll interessant. Es fühlt sich genau so an, als hätte ich eine Bong geraucht. Mit meinem Probeführerschein muss ich jetzt halt aufpassen. Das speichert sich auch voll in den Fettzellen ab, ich muss mein ganzes Fett umwälzen. Im Sommer sollte ich viel Sport betreiben, Schwimmen gehen und schwitzen. Kurz bevor ich zum Test muss, darf ich keinen Sport mehr machen, muss herumliegen und viel fettiges Zeug essen, damit sich der Rest noch einlagert. Dann habe ich vielleicht Glück. Aber in sechs Monaten rauche ich schon wieder einen, das hab ich beschlossen. Ich werd‘ jetzt bürgerlich, wie das Album auch heißt – „Civic“.

Dagegen wehrst du dich zumindest auf musikalischer Ebene noch stark. Wie bist du etwa auf das Konzept von „Der netteste Räuber von Wien“ gekommen?
Jamin: Das ist einfach so entstanden. Im Nachhinein denke ich mir, es ist ein guter Schmäh. Wenn du ein Konzert spielst und dich vielleicht gar nicht groß anstrengst, die Leute aber trotzdem bezahlt haben – und immer wieder kommen – wirst du auch irgendwie zum Räuber. Die Leute mögen dich dafür, dass du ihnen das Geld aus den Taschen ziehst. Daher finde ich das einfach eine gute Metapher. Ich liebe überhaupt Songs, die ganz konträr zu den Sachen sind, die es schon gibt. Wie auch der „Antisommasong“ auf „Fliagn“. Die Leute haben zu dieser Zeit einen Sommersong nach dem anderen außeg’wichst, das hat mich so genervt. Deshalb habe ich das umgedreht und den Sommer personifiziert, gefragt: ‚Warum bist du lei vier Monate da?‘ Und dann regnet es noch oder was weiß ich. Oder es ist zu heiß, die Donau kippt (lacht). Sonnenbrand, Melanom – scheiß Sommer!

Und trotzdem bist du offenbar gerne an der Alten Donau.
Jamin: Auch nur, weil ich auf die Schnelle nichts anderes finde. Lieber hätte ich einen sauberen See. Ihr müsst die Leute mal beobachten. Die ölen sich ein, hüpfen sofort darauf rein und wundern sich dann, dass die Alte Donau immer kippt. Ich hab‘ da schon Kondome vorbeischwimmen gesehen, Cola-Dosen liegen da unten noch und nöcher, Plastiksackerl und lauter so Zeug.

Welche Badedestinationen bevorzugst du, wenn du Zeit hast?
Jamin: Dann geh‘ ich in Tirol oder am Meer schwimmen. Seit ich das Auto habe, fahre ich voll gerne nach Kroatien. Das Meer ist genial dort, aber es hat mir zu wenige Wellen. Korallenstrände suchst du in Europa halt ewig. Selbst in Indien war ich enttäuscht, am Strand in Goa. Mein nächstes Ziel sind glaub ich die Andamanen, da gibt’s wunderbare Korallenstrände. Die Karibik ist mir dagegen mittlerweile viel zu teuer, obwohl es sich dort schon lohnt – in Belize gibt’s gewaltige Strände. Ich war in San Pedro, darüber hat Madonna mal gesungen. Der Sand ist so weiß wie Schnee, es gibt türkises Wasser, so weit du schauen kannst, Delfine schwimmen an dir vorbei, Fische, so Glumpert und Zeug, das ist einfach nur geil. Wenn du das mal gehabt hast, gehst du einfach nicht mehr gerne in die Donau (lacht). Dann schon lieber in den Achensee oder in die Kaiserklamm in Tirol, das ist zwar saukalt, aber das Wasser dort kannst du trinken. Wenn du das da bringst, hast du zwei Wochen lang Durchfall. Aber es ist super, dass man in einer Großstadt wie Wien so etwas wie die Alte Donau überhaupt hat.

In der Zwischenzeit beobachtet Fid Mella aufmerksam die Vorgänge im Wasser.

Fid Mella: Was ist denn das für ein Viech? Da ist grad so ein Viech rauf – und wieder rein.
Jamin: Irgendein Fisch? Letztens habe ich einen extrem riesigen Fisch aus dem Wasser springen sehen. Hinter dem muss noch ein viel größerer her gewesen sein. Früher bin ich hier viel mit dem Boot gefahren und da habe ich mal so einen berühmten Riesenkarpfen oder Albinokarpfen gesehen. Der ist so groß wie ein Mensch, weiß und schwimmt da irgendwo herum. Wer weiß, was es da noch alles gibt. Irgendwo im Mühlwasser haben’s ja auch schon Krokodile gefunden.
Fid Mella: Geh …
Jamin: Ja! Da hat irgendwer mal Krokodile, Schildkröten und so ausgesetzt. Die hauen ja alles eine, die Wiener. Wir haben uns in die Wildnis gesetzt, nicht umgekehrt. So, ich hüpf‘ noch mal ins Wasser.

Mella, du bist als Südtiroler auch im italienischen HipHop-Umfeld – etwa als Mitglied des Kollektivs Unlimited Struggle – aktiv. Wie lassen sich in diesem Kontext Österreich und Italien vergleichen?
Fid Mella: Parallelen mit Österreich sehe ich vor allem zur Zeit kaum. In Italien ist HipHop in den vergangenen Jahren voll explodiert und im Mainstream angekommen. Die meisten Acts, die sich da durchgesetzt haben, gehen mehr in Richtung Rap auf Dance-Beats. In Österreich existiert HipHop im Mainstream ja immer noch nicht wirklich. Es gibt Leute, die in Deutschland erfolgreich sind und dann auch hier akzeptiert werden (lacht). Österreich hängt viel mehr vom deutschen Sprachraum ab. Das hat Italien nicht, dafür ist der Musikmarkt dort viel kleiner – eigentlich total isoliert, weil die Sprache außerhalb Italiens ja kaum gesprochen wird. Und das ist der Musik nicht unbedingt zuträglich. Es gibt kaum Austausch mit internationalen Acts. In Österreich wird viel mehr nach Amerika geschaut.

Inwieweit lässt sich das auf die Englischkenntnisse der Italiener zurückführen?
Fid Mella: Ich würde sagen, es liegt in erster Linie daran, dass die Leute in Italien kein Englisch können. Sonst dreht sich Italien vielleicht mehr um sich selbst, ist selbstreferentieller.

Du hast vor einiger Zeit ein gemeinsames Instrumentalalbum mit Torky Tork angekündigt. Wie sieht es damit aus?
Fid Mella: Das Torky-Tork-Album ist deswegen so lange in der Mache, weil uns immer irgendwelche Leute die Beats wegpicken. Er vercheckt die immer. Zum Beispiel „Asia Box“ von Audio88 & Yassin, dann ist was auf dem Album von Döll & Mädness gelandet. Dazu kommt, dass wir uns eigentlich nichts schicken, sondern alles gemeinsam in Sessions machen. In den vergangenen zwei Jahren haben wir uns nur vier Mal getroffen – zweimal war ich bei ihm in Berlin, zweimal er in Wien. Dafür haben wir extrem viel Material. Aber es freut mich, dass Torky so gut vernetzt ist und die Beats hustlet. Bald setzen wir uns wieder zusammen, mal schauen.

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