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Gazelle & The Bear

Intimes „Portrait“ von Gazelle & the Bear // Audio

Gazelle & The Bear
Foto & Cover: Hannah Fasching

Anfang März mit „Mama“ erstmals gemeinsam in Erscheinung getreten, zeichnet sich bei Sängerin/Pianistin Ines Kolleritsch und Schlagzeuger Julian Berann alias Gazelle & the Bear eine intensive Zusammenarbeit ab. Mit „Portrait“ veröffentlichte das Duo am Staatsfeiertag den zweiten Track.

War die Debütsingle noch der Selbstbestimmung in einer oft von Oberflächlichkeiten geleiteten Gesellschaft gewidmet, geht es diesmal intimer zu. „Ein klassischer Lovesong mit einer guten Portion cheesyness“, beschreibt Kolleritsch den Track, auf dem sie über das Gefühl der frischen Verliebtheit und des gegenseitigen Inspirierens singt. Passend dazu sorgt das musizierende Paar für ein smoothes Soundbild, das sich irgendwo zwischen R’n‘B, Modern Jazz und HipHop bewegt.

Anstatt geplante Shows mit Lou Asril und der belgischen Band Umm zu spielen, haben Gazelle & the Bear die vergangenen Wochen aufgrund des Lockdowns in einem Haus in Niederösterreich verbracht – was den Alltag naturgemäß auf den Kopf gestellt hat. Neben viel Zeit in der Natur und für Koch-, Yoga- oder Pingpong-Sessions konnten die beiden auch viel Energie für gemeinsames Songwriting und die Arbeiten zum Debütalbum, das im Jänner 2021 erscheinen soll, aufwenden. „Die Songs handeln von zwischenmenschlichen Beziehungs-Struggles, dem Mut, Streitereien aus dem Weg zu gehen, Selbstliebe bis hin zu sommerlichen Feel-Good-Vibes, Tagträumereien und eben cheesy Liebesthemen“, geben sie vorab einen kleinen Einblick.

Zumal Berann und Kolleritsch musikalisch sonst sehr umtriebig sind und in einigen Projekten mitwirken, stellt die nach wie vor sehr ungewisse Situation eine große Herausforderung dar. „Es uns nicht möglich, weit vorauszuplanen oder überhaupt zu wissen, wie man in der nächsten Zeit den Lebensunterhalt verdienen wird“. Zumindest einen kleinen Beitrag können gestreamte Shows leisten. So präsentieren Gazelle & the Bear etwa heute im Rahmen der „Tiny Triebwerk Sessions“ einige Tracks – ab 18 Uhr über den Facebook-Kanal des Wiener Neustädter Jugend-/Kulturvereins Triebwerk, ab 20 Uhr auf YouTube.

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