fbpx
Der-Con

Zum Tag der Menschenrechte: Der-Con mit „Magna Carta“ // Videopremiere

Der-Con

In Folge der Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs wurde am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Sie umfasst 30 Artikel mit grundlegenden Ansichten über Rechte, die allen Menschen unabhängig von Faktoren wie Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Geschlecht zustehen sollten. Obwohl die Erklärung als politisches Dokument rechtlich nicht bindend ist, ist sie als Ausgangspunkt und Maßstab für später ausgearbeitete, rechtlich verbindliche Konventionen ein Meilenstein im Kampf um Menschenrechte.

Seit der Verkündung der UN-Charta wird der Tag der Menschenrechte immer am 10. Dezember begangen, heute jährt er sich zum 70. Mal. Zu diesem Anlass bedient sich Der-Con auf seinem Track „Magna Carta“ dem popkulturellen Namedropping, um MenschenrechtsaktivistInnen, WiderstandskämpferInnen, FrauenrechtsaktivistInnen, UmweltaktivistInnen, DissidentInnen und JournalistInnen aus aller Welt zu ehren und in Kurzform über sie zu informieren. Insgesamt erwähnt der Wiener Rapper auf dem bunten Mix 43 Personen aus diversen Generationen lebend, verstorben oder ermordet. Neben schillernden Figuren wie Nelson Mandela, Mahatma Gandhi oder Martin Luther King kommen auch einige hierzulande weniger bekannte AktivistInnen zur Geltung.

Im musikalischen Kontext erwähnt Der-Con mit Afeni Shakur die 2016 verstorbene Mutter von 2Pac, die Black-Panther-Aktivistin war sowie den nigerianischen Afrobeat-Pionier Fela Kuti, dessen Texte klare Botschaften gegen Kolonialismus und Unterdrückung waren und der für sein politisches Engagement mit mehr als 200 Gefängnisaufenthalten bestraft wurde. Aus Österreich kommen neben der heuer verstorbenen Flüchtlingshelferin Ute Bock und der sich gegen Sexismus starkmachenden Journalistin Hanna Herbst auch AktivistInnen aus vergangenen Zeiten zur Geltung die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner, den Pazifisten Alfred Hermann Fried sowie den während der NS-Herrschaft in der Widerstandsbewegung „05“ tätigen Schriftsteller Raoul Bumballa.

Der 140-BPM-Unterbau von „Magna Carta“ stammt von Mirac, DJ Chrisfader hat die Cuts beigesteuert. Beim von Der-Con produzierten Video spielen die aufgelisteten Namen die Hauptrolle, martialische Szenen bilden den Hintergrund.

TeilenTw.Fb.Pin.
...

Bitte verwenden Sie einen aktuellen Browser, damit die Website korrekt funktioniert.

Sie sollten noch heute aktualisieren.