Dendemann – Abersowasvon live

Dendemann live in der Stuttgarter Röhre, davon 10 aufgezeichnete Songs, ein neuer Studiotrack und sieben seiner Werke, die bisher nur als B-Seiten oder Downloads zu haben waren.
Was soll man dazu noch großartig sagen?
Außer vielleicht, danke Dende!
“Abersowasvon live“ nennt sich das gute Stück und wird uns das Warten auf ein neues Studioalbum erleichtern. Und das könnte noch etwas auf sich warten lassen, nachdem der gute Dendemann beschlossen hat, sich diesen Sommer mit dem Herrn Grönemeyer auf Tour, die Stadien um die Ohren zu hauen. Sicher eine schöne Sache ihn mal in einem Stadion spielen zu sehen, auch wenn man dafür sowohl das Publikum, als auch das Konzert von Grönemeyer in Kauf nehmen muss. Oder, man geht einfach früher.
Aber das tut hier eigentlich weniger zur Sache.
Viel mehr die Tatsache, dass wir ihn auf diesem Album jetzt zumindest mit 10 Songs immer und immer wieder live hören können. Und wer schon einmal ein Dende-Konzert gesehen hat der weiß, dass das nicht nur ein großer Unterschied, sondern vor allem eine Freude ist. Falls nicht, stellen Songs wie “Beste wo gibt“ oder “Gangsterbraut“ das bestens unter Beweis, denn die sind sowohl live, als auch als Studioaufnahme auf der CD zu hören.
Abgesehen davon gibt er zwar hauptsächlich Songs von seinem ersten Soloalbum „Pfütze des Eisbergs“ zum Besten, aber ein paar ältere Tracks wie „So siehts aus“ und „Lieblingsmensch“, sind auch mit dabei.
Dass es eher die Live-Version des letzten Albums mit ein paar zusätzlichen Goodies ist, wird einem eigentlich schon beim Cover klar. Das sozusagen modifizierte Slidepack von „Pfütze des Eisbergs“, ist mit Stickern beklebt und hat jede Menge kleiner Details, die man immer wieder aufs Neue entdecken kann. Und nicht nur die selbst geschriebene Tracklist und die CD im Inneren, die aussieht, als wäre sie gebrannt und von Dende selbst betaggt, machen beim Anschauen Freude.
Der einzige neue Track „Abersowasvon“ ist rockiger als gewohnt, hat aber auf jeden Fall die altbekannte Mischung aus einer nicht allzu tiefgründigen Thematik, gepaart mit gutem Humor und Reimen, bei denen man sich immer wieder denken muss, wie macht das der Dendemeier?
In Händen wird man das Alles voraussichtlich ab 18. Juli halten können, da kommt „Abersowasvon live“ in die gut sortierten und wahrscheinlich auch in die weniger gut sortierten Plattenläden.
Und bis dahin bleibt eigentlich nur noch zu sagen: BRD – Bitte rap Dendemann!

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