Dauawizzy lässt sich nicht unterkriegen // Video

Dauawizzy
Dauawizzy hat das Posieren nicht verlernt.

Nach einer längeren Schaffenspause meldet sich Dauawizzy von perVers mit einem Solo-Track zurück. Der Wiener Rapper, der bis vor Kurzem auch als Veranstalter des monatlichen Golden Era Clubs im Roxy tätig war, betont auf „Ich muss tun“ seine Rastlosigkeit. Schließlich möchte Daua abseits des Brotjobs stets darauf achten, dass er regelmäßig Punchlines schreibt und das innere Kind nicht vernachlässigt. Dabei holt er auch zu einem Rundumschlag gegen die heimische Rapszene aus – er hinterfragt das technische Niveau und die Originalität einiger Rapper, ohne konkret zu werden. Auch von whacken Bookings und fehlenden Plattformen ist die Rede:

„Man hört, es bringt nichts und wir zieh’n zu wenig Leute an/
natürlich ist das so, weil wir hier keine Plattform haben/
ich kämpf‘ dafür seit 15 Jahren, verändert hat sich wenig/
Dauawizzy, Live-MC, im Untergrund der König“

Daua gibt mit einem grundsoliden Track ein kräftiges Lebenszeichen von sich, wobei er durch ein Kopfnicker-Instrumental von Saiko, Cuts von DJ Crypt sowie ein stimmiges Video von Specta Colour unterstützt wird. Einige Lines wirken jedoch ziemlich abgedroschen und überholt – vor allem, wenn man bedenkt, dass perVers seit 2011 kein Album releast hat und auch das bisher letzte Wien-Konzert der Gruppe einige Zeit zurückliegt. Als bestens vernetzter MC hätte es für Daua in den vergangenen Jahren zweifellos Möglichkeiten gegeben, präsenter zu sein. Das dürfte sich demnächst aber ohnehin ändern, denn für 2017 hat Daua gemeinsam mit seinem perVers-Kollegen Metzger und einigen weiteren Homies – etwa Funky Cottleti, Bonz, DJ King und Fid Mella – das Projekt „Muskuliös“ eingeplant.

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