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Danny Brown im Drogensumpf: „Lost“ // Video

Dem Wahnsinn nahe: Danny Brown in „Lost“

Ereignisreiche Tage für Danny Brown: Am Wochenende brillierte der Detroiter beim „Pitchfork Music Festival“ in Chicago und zerlegte mit DJ Skywlkr im Gepäck metaphorisch die Bühne, wenige Tage danach lässt er das nächste Video aus seinem aktuellen Longplayer „Atrocity Exhibition“ folgen. Die neue Auskoppelung nennt sich „Lost“, wurde von Playa Haze produziert und basiert auf einem Sample der Lena-Lim-Nummer „Flame of Love (Lian Zhi Hut)“. Gemäß des thematischen Konzepts von „Atrocity Exhibition“ erweist sich „Lost“ als lyrische Auseinandersetzung mit der Wirkungsweise bewusstseinserweiternder Substanzen. Die gleicht bei Danny Brown aber mehr dem Plot von „Requiem for a Dream“ als von „Fear and Loathing in Las Vegas“, um es mit cineastischen Vergleichen auszudrücken. „Lost“ erzählt so den Werdegang von Danny Brown, der seine Dollars einst mit dem Verkauf von Kokain verdiente, ehe er selbst zu einem Kokain-Junkie wurde. Nicht nur musikalisch eine Komposition nahe des Wahnsinns, auch visuell fängt Regisseurin Matilda Finn das Geschehen in der Trap mit ungemütlichen, teils surrealen Schwarz-Weiß-Bildern ein.

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