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The Roots – Undun



Undun“ – so lautet der Titel des neuen Longplayers der US-amerikanischen Hip Hop Kombo „the Roots“. Obwohl bereits ihr elftes Album, stellt es das erste Konzeptalbum der Truppe dar.

„Undun“, besteht aus 14 Songs und handelt vom fiktiven Leben eines kriminell gewordenen Afroamerikaners namens Redford Stephens. Eröffnet wird im Opener „Dun“ mit einem  Kardiographengeräusch, das den Tod der Hauptfigur repräsentiert.

Im Anschluss rollen Black Thought und Gast-Rapper wie Big K.R.I.T. und Ponte Redfords tragisches Leben von hinten auf. Jeder Track widmet sich einem entscheidenden Moment in dessen Leben. Redford rennt ihn sein Unglück und scheint nicht ausweichen zu können. „Schicksal versus freier Wille“ wird zum Leitmotiv  des Albums.

Die letzten vier Titel, die zusammen die Redford Suite bilden, dienen als Schlusssatz des Albums. Man hört zunächst  Pianomelodie von Sufjan Setvens‚ Album „Michigan“, dann leiten Streicher über in Free Jazz, woraufhin ?uestlove in einem ausgelassenen und ungezügelten Schlagzeug-Solo brilliert und zuletzt ertönt ein Klavierakkord, der noch lang nachhallt. So wie das Album selbst; denn der Formation aus Philadelphia ist mit „Undun“ ein großartiges Album gelungen. Es ist zugleich sozialkritisch, poetisch und experimentell. Obwohl es außerdem sehr vielseitig und -schichtig ist, gehen die Songs dennoch nahtlos ineinander über. Die Texte sind, wie man es nicht anders von the Roots gewöhnt ist, auf hohem Niveau und die Hooklines sind großartig.

Da bleibt mir nur noch ein weiser Rat: So if you’d like to listen to some dope music but you ain’t have none, hurry up and run and get the Roots‘ new album „Undun“.

Ena T.

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