ON TO THE NEXT ONE (93:) Shahmen

shahmen

Für die Faulen: Wie ein zur Ruhe gekommener Tyler auf orientalische Streicher.
Für Fans von: Lee Scott, Tyler the Creator, Mick Jenkins
Aktuelles Release: „All In The Circle“ (World of Wils, 2015)
Coming: –

Shahmen

Da gute Musik zeitlos ist, widmet sich dieser Artikel diesmal um das ominöse Duo Shahmen, das im Jahre 2016 ihr letztes Release feierten. Das Duo besteht aus dem Produzenten Sense aus Amsterdam (ein Teil des The Q4-Kollektivs) und dem Rapper Bless (früher B L S) aus LA. Erst später kommt Dox aka. Unorthadox aus Rotterdam dazu – ob man ihn als Teil von Shahmen zählen kann, ist nicht ganz klar. Zumindest ist er auf einigen Tracks vertreten und wird oft in einem Zug mit dem Duo genannt.

Bless ist von der Wanderlust getrieben und hat Sense auf der Durchreise kennengelernt. Nach vielen Jahren Arbeit im Hausboot-Studio hat sich der apokalyptische Sound von Shahmen zu einer EP und einem Album entwickelt. Man spricht auch von den „illest seven letters in a word“. Doch fehlt der HipHop-eigene Narzissmus bei diesem Projekt zur Gänze – vielmehr hat Shahmen eine gespenstische Poesie. Warum aber so viele Videos von Shahmen mit Auto-Videos unterlegt sind, ist mir ein Rätsel.

„Enter The Circle“ war 2010 das erste Lebenszeichen der Crew. Und die EP legte das Fundament für das Album. Auch der Sound wirkt als Blueprint für alles, was danach kommt. Auf den Festplatten von Sense befinden sich angeblich noch unfassbar viele aufgenommene, aber nicht veröffentlichte Lieder. Denn nur eine Handvoll haben es auf das 2015 erschienene Album „All In The Circle“ geschafft – wobei manche sogar schon auf der EP zu finden waren.

Shahmen hat eine kleine, aber solide Fanbase über die ganze Welt verstreut. Wann aber wieder neue Musik kommt, ist schleierhaft.

Shahmen – Essentials Playlist

Meine Lieblingstracks: „Mark“, „Van Gogh’s Crows“, „Many Miracles“

Shahmen on:

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What happened to: Russ

Vor 50 Folgen: In Folge Nr. 44 der ON TO THE NEXT ONE-Reihe habe ich über Russ geschrieben. Den alten Artikel könnt ihr hier nachlesen.

Russ hat gute Arbeit geleistet. Eigenes Label, eine riesige Fanbase auf Soundcloud und nun endlich der fette Deal. Man muss bedenken, als ich vor 50 Folgen über ihn geschrieben habe, hat sein wirklich Hype gerade angefangen. Wenn man seine Social-Media-Kanäle verfolgt, sieht man, dass der junge Mann jetzt zum Superstar wird – vielleicht auch wegen seiner Affinität zum Poppigen. Manchmal reicht es, wenn man über Jahre einfach sein Ding durchzieht. Am 5.5. kommt sein Debut-Album „There’s Really A Wolf“, ich bin wirklich gespannt.

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