Fliegende Ananas & Champagner // Rae Sremmurd live

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Rae Sremmurd bei ihrem zweiten Flex-Besuch (c) Moritz Nachtschatt

Seit ihrer Show im vergangenen Jahr ist bei den beiden Brüdern Swae Lee und Slim Jxmmi viel passiert – nicht nur, dass sie ihr zweites Album releast haben, sondern auch, dass sie wider den ersten Verkaufszahlen drei Monate nach Albumrelease auf Platz eins der Billboard Charts stieg. Natürlich hat die “Mannequin Challenge” auch ihren Teil dazu beigetragen und in Kürze sind Rae Sremmurd in den USA zu Superstars geworden.

Auch hierzulande haben die beiden einiges an Fame dazugewonnen, denn das Flex ist restlos ausverkauft. Nach Bobo Swae stürmen Rae Sremmurd unter lautem Kreischen auf die Bühne. Gleich unter den ersten Songs wird die ironische Hymne des Clubs rausgeballert und aus dem Flex wurde die “No Flex Zone”. Vor der Bühne drängt sich viel jüngeres Publikum, das die Smartphones in Richtung der beiden Rapper hält, um ein Selfie-Video von den beiden zu bekommen. Dem gehen die zwei Brüder aus Topelo, Mississippi, breitwillig nach.

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So handelt sich das Konzert von Hit zu Hit: “Look Alive” lässt Swae’s ungewöhnliche Stimme glänzen – eines der besonderen Merkmale des Sremm-Sounds. Sein Solo-Album “Swaecation” soll den Hype der beiden weiterführen und wird höchstwahrscheinlich auch über Mike Will Made Its Label EarDrummers (übrigens sollte man das mal rückwärts lesen) erscheinen. Die Menge ist in Bewegung wie selten, Swae springt in die Crowd und der Champagner wird herumgespritzt als wäre er Wasser. Sogar die ein oder andere Ananas (!) verirrte sich auf die Bühne und findet zerstückelt ihren Weg zu den Fans vor der Bühne. “No Type” und “Unlock The Swag” führen das Hit-Feuerwerk weiter. Und natürlich gilt der Gipfel des Konzerts den “Black Beatles”, was stilecht in voller Starre beginnt. Sogar der Part von Gucci Mane fehlt nicht, ziemlich based. Das Ende kürt ein unveröffentlichter Song, der aber einfach nur abgespielt wird und … wait for it … Gucci Mane und Kendrick Lamar featurt. That’s that major money.

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Fazit: Das Konzert glich mehr einer Party, auch wenn diese, je weiter man hinten stand, etwas verebbte. Die beiden Jungs haben alles gegeben und auch wenn es für sie schon Routine ist, abgehen und eine Hit-Party auf der Bühne zu veranstalten, können sie wirklich. Das steigert die Energie der Crowd und so hatten sicher viele Zuschauer einen guten Start ins Konzertjahr – auch wenn die meisten am nächsten Morgen in die Schule müssen.

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Fotos: Moritz Nachtschatt

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