Onlinespiele und die Gefahr der Sucht

Online gaming

Mittlerweile ein Sport geworden: Videospiele

Videospiele sind ein lange und breit diskutiertes Thema. Wo immer auch ein Amoklauf oder andere extreme Gewalttaten passieren – gleich wird über Videospiele, allen voran der bekannte Titel “Counter Strike”, hergezogen. Immer sind Videospiele mitschuldig an Gewalttaten, so der Tenor. Dabei beachtet keiner, dass Spiele wie “Counter Strike Global Offensive”, eines der billigsten Spiele im größten Onlinespieleportal, so gut wie jeder besitzt, egal ob nun selbst gekauft oder damit beschenkt. Die bekannten Medien beweisen immer wieder ihre mangelnde Kompetenz, indem sie Zusammenhänge konstruieren, die lediglich auf Halbwissen und Ignoranz basieren.

Dennoch ist die Welt der Videospiele nicht ganz ungefährlich. Lediglich die Medienkompetenz fehlt den meisten Eltern, Institutionen oder anderen Stellen, um die Gefahren richtig einzuschätzen oder sogar dagegen vorzugehen. An dieser Stelle wollen wir uns einmal ein bisschen damit beschäftigen, welche Gefahren durch Videospiele entstehen können. Unserer Ansicht nach sind es bei bestem Willen nicht die Gewalttaten, die als Resultat von Videospielen entstehen können.

Die größte Gefahr geht wohl von Onlinespielen aus, die eine permanente Internetverbindung voraussetzen. Beispiele hierfür sind “World of Warcraft” und andere sogenannte MMO’s (Massive Multiplayer Online Games) sowie natürlich Spiele, bei denen echtes Geld in großen Mengen verbraten werden kann. Alle denken hier hauptsächlich an Casinospiele wie All Slots Online Casino, Aber tatsächlich machen diese Casino-Spiele den kleinsten Anteil an Suchtspielen aus.

Gerade der Bereich “Mobile-Gaming” ist hier besonders gefährlich. Sind Spieler dieser “Mobile Games” mittlerweile die Hauptzielgruppe der Spieleindustrie, da hier das meiste Geld zu holen ist. Besonders das Handeln auf Basis von sogenannten Mikrotransaktionen ist am gefährlichsten. Hier will die Industrie mit dem Begriff “Mikro” suggerieren, dass es sich um kleine Summen handelt. Tatsächlich aber reden wir hier von Investitionen bis zu 100 Euro je Transaktion – das ist bei weitem nicht mehr „Mikro“. Durch ihre Beständigkeit und die Einfachheit der Manipulation, die massiv betrieben wird, sind diese Spiele besonders gefährlich.

Viele Handyspiele sind zum Beispiel so konzipiert, dass man lange damit Spaß hat, aber irgendwann genötigt wird, „echtes Geld“ auszugeben. Hat man einmal Geld investiert, befindet man sich quasi in der Falle: Der Schwierigkeitsgrad wird schließlich immer so angepasst, dass ein Weiterkommen im Spiel nur dank neuerlicher Investitionen möglich ist. Gerade im PvP-Bereich (Spieler-gegen-Spieler-Bereich) wird dann immer mehr Druck aufgebaut – mit Vergleichen und Freundeslisten. Dass dabei Daten ohne Ende gesammelt werden und immer wieder versucht wird, hier mehr Geld herauszuholen, ist kaum jemandem bewusst.

Handygames können sich so sehr schnell zu einer Kostenfalle entwickeln, die kaum überschaubar ist. Gerade auch die Zahlungsmethoden (Kreditkarte, Paypal) sorgen für einen geringen Überblick über die Kosten. Aus diesem Grund sehen wir die derzeitige Entwicklung überwiegend kritisch, werden doch immer mehr Kosten und Mühen vergeudet um Probleme zu bekämpfen, die mittlerweile lange überholt sind. Welche Erfahrungen habt ihr mit solchen Themen gemacht?

 

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