Mirac, DemoLux, P.tah & Con mit Wahlempfehlung // Video

vdb
Hier kommt Alex! Kayo mit einer dezenten Wahlempfehlung

Con hat seine politische Positionierung bereits beim Rap Against Festival Ende April klargemacht. Mit einem selbst gestalteten Van-der-Bellen-T-Shirt hat er im Rahmen seines Auftritts bei den „30 feschesten Rappern“ bereits eine klare Wahlempfehlung abgegeben. Gemeinsam mit seinen Rapper-Kollegen Mirac, DemoLux und P.tah schwören sich die Rapper einmal mehr auf den Grünen Präsidentschaftskandidaten ein. Alexander Van der Bellen wird dabei als Kandidat des Friedens bezeichnet, der alt und zugleich modern ist und doch etwas gemächlich spricht. Seinem Counterpart von der FPÖ, Norbert Hofer, wird hingegen „Voodoo-Politik“ vorgeworfen. „Es geht um den Frieden in unserem Österreich. Und da es mir am Herzen liegt, beziehe ich hier auch klar politisch Position„, kommentiert DemoLux seine Teilnahme an dem Track und sagt, dass die österreichische HipHop-Szene geschlossen hinter Van der Bellen stehe.

Wie wahr, betrachtet man die vielen Cameo-Auftritte heimischer Künstler wie Yasmo, T-Ser, Kamp, Appletree, Selbstlaut und vielen mehr. Auch mit dabei: Skero, der erst vor ein paar Tagen bei „1000 Stimmen für Van der Bellen“ neben Nazar im Wiener Konzerthaus vor 2000 Leuten aufgetreten ist; Average, der mit seinem neuen Video für eine buntere Welt plädiert; sowie Kid Pex, der Hofer in seinem aktuellen Song als „Putin der Alpen“ bezeichnet.

Nachdem sich vergangenen Herbst etliche österreichische Rapper im Zuge der Flüchtlingssituation zu Wort gemeldet haben (hier ein Überblick), nehmen die Musiker auch jetzt wieder aufgrund der Bundespräsidenten-Stichwahl am Sonntag und dem vorherrschenden Lagerwahlkampf am politischen Geschehen teil und zeigen somit, dass die Wurzeln von HipHop noch nicht vergessen wurden. P.tah fasst seine Beweggründe zur musikalischen Wahlempfehlung gegenüber The Message so zusammen: „Ich finde es traurig und enttäuschend, dass so viele auf einen NLP-geschulten Burschenschafter mit erzkonservativen Werten reinfallen; von einer Partei, die Fremdenfeindlichlichkeit propagiert und Ängste schürt. Eine Partei, in der seit Jahren monatlich Mitglieder wegen Verhetzung angeklagt werden oder wegen rassistischen Äußerungen in den Medien sind. Diese Kleingeistige und nationalistische Art des Denkens hat keine Zukunft.“ Und auch Con gibt preis, warum er Van der Bellen für die richtige Person in der Hofburg hält: „Ich habe bei der Recherche zu dem Track in der Dokumentation vom Parlament eine sogenannte dringliche Anfrage aus dem Jahr 2011 (als VdB noch im Nationalrat war) gefunden, wo primär Alexander Van der Bellen unter anderem Unterstützung der humanitären Hilfe der Länder, wo syrische Flüchtlinge untergekommen sind, fordert. Er hat meiner Meinung nach einen guten Sinn für große weltpolitische Zusammenhänge. Der Bundespräsident präsentiert das Land in der Weltgemeinschaft – wie kann jemand wie Hofer, der schon eine Europäische Union ablehnt und Nationalismus unterstützt, der richtige zukunftsorientierte Kanditat für das Amt sein? Deswegen VdB!

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