The Message Mixtape #6 – “Loop Control” (Special Guest: Olexesh)

Wir beschäftigen uns ja doch recht viel mit Musik bei The Message. Deswegen haben wir uns überlegt, monatlich ein digitales Mixtape für euch zu erstellen. Alle Redaktionsmitglieder tragen mit zwei Songs dazu bei, dass das Tape ein ordentliches Brett mit ganz unterschiedlichen Perlen wird. Warum wir die Tracks so heiß finden, begründen wir mit ein, zwei Sätzen.

 

SPECIAL GUEST: Olexesh

Olexesh

Dieses Internet kann schon eine nützliche Sache sein. Insbesondere, wenn man auf sich aufmerksam machen will. Auch Rapper Olexesh nutzte das Netz bzw. die Videoplattform YouTube als Karrieresprungbrett. Mit Erfolg, entdeckte Celo schließlich sein Video „Super 6“ und nahm den charismatischen Rapper aus Darmstadt postwendend unter Vertrag. Was, so viel lässt sich jetzt schon sagen, eine ziemliche Erfolgsgeschichte darstellt. Nicht nur künstlerisch überzeugend, sondern auch kommerziell, landeten doch Debüt „Nu Eta Da“ und Nachfolger „Masta“ beide in den Top 10 der deutschen Albumcharts. Zuletzt sorgte Olex durch einen Featurepart auf Sidos „VI“ für Aufregung – vorsorglich sollte er schon mal Platz auf seiner Wohnzimmerwand für eine Platinplatte schaffen. Am 25.09. erscheint mit „Straßencocktail“ ein neues Mixtape-Set, inklusive dem heiß erwarteten G-Funk-Tape „Funkadelic“. Gib ihm bös!

 Ein ausgiebiges Interview findet ihr hier.

 

THE MESSAGE MIXTAPE #6 – „Loop Control“

mixtape loop control

Die Tracklist:

1.  Olexesh – Arschkontrolle (prod. Brenk Sinatra)
2.  D12 – Shit On You (prod. Dj Head & Eminem)
3.  Above the Law – The Last Song ft. N.W.A. (prod. Cold 187um, Dr. Dre & Laylaw)
4.  FKA twigs – Glass & Patron (prod. BOOTS & FKA twigs)
5.  Lil Ugly Mane – Throw Dem Gunz (prod. Shawn Kemp)
6.  The Buttress – Behind Every Great Man
7.  Mase – Stichfest
8.  Method Man – Straight Gutta ft. Redman, Hanz On, Streetlife (prod. Ron Browz)
9.  Texta – Globaler Respekt
10. Total Chaos – Traurig aber wahr
11.  NxWorries (Anderson.Paak & Knxwledge) – Suede
12. The Weeknd – Often
13. Danny Seth – The King’s Speech (prod. MD$)
14. Eminem – Say Goodbye Hollywood (prod. Eminem)
15. Sean Price – Go Rambo ft. Illa Ghee & Head
16. Omik K – Mein Barrio
17. Keno – Paradajz Lost
18. Gerard – Was bleibt
19. Disclosure – Willing and Able ft. Kwabs
20. L’Orange & Kool Keith – The Traveler ft. J-Live

 

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TheMessage Mixtape #6 – Loop Control from TheMessage Magazine on 8tracks Radio.

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Sollte der Player in eurem Browser nicht funktionieren: hier klicken!

Olexesh

1.  Olexesh – Arschkontrolle (prod. Brenk Sinatra)
The Message: Wie lassen sich Drogen-über-die-Grenze-Schmuggel-Stories am besten umsetzen? Natürlich auf einem Brenk Sinatra-Beat. Olex nutzt die Vorlage des Kaisermühlner Beatkönigs zum Storytelling über unliebsame Polizeibekanntschaften an der deutsch-holländischen Grenze. „Arschkontrolle“ ist dabei die zweite Videoauskopplung aus „Masta“.

2.  D12 – Shit On You (prod. Dj Head & Eminem)
Olexesh: Ich höre den Track ganz gerne, weil es kein Deutschrap ist – ich mag Abwechslung.

Thomas Kiebl (thomki)

3.  Above the Law – The Last Song ft. N.W.A. (prod. Cold 187um, Dr. Dre & Laylaw)
1990 veröffentlichten Above The Law ihr Debütalbum „Livin Like Hustlers“ über Ruthless Records. Ein kommerzieller Erfolg, durch den sich die Gruppe rund um Cold 187um dafür eine Platinplatte an die Wand hängen konnte. Musikalisch lieferten Above the Law einen frühen Entwurf des G-Funks, den kurze Zeit später Dr. Dre mit „The Chronic“ so richtig groß machte. Auch auf „Livin Like Hustlers“ war Dre stark involviert und arbeitete mit Cold 187um an den Beats, beide beeinflussten sich dabei gegenseitig (so die Dre-freundliche Version). Auf „The Last Song“ kam es zum musikalischen Zusammentreffen der beiden Gruppen, wobei N.W.A. hier zum ersten Mal ohne Ice Cube in Erscheinung traten – dieser verließ bekanntlich kurz zuvor die Band.

4.  FKA twigs – Glass & Patron (prod. BOOTS & FKA twigs)
FKA twigs zählt seit ihrem fulminanten Debüt-Album “LP1“ zu den interessanten Popkünstlern der Gegenwart. Ein Ritterschlag der Fachpresse, dem sie auf der neuen, kryptisch betitelten EP „M3LL155X“ erneut Taten sprechen lässt. Hervorragende Beats von BOOTS treffen auf FKA twigs’ variantenreichen Gesang, der auch um Rapelemente keinen Bogen macht. Und manchmal nur gehaucht wird, wie auf „Glass & Patron“. Da braucht es schon viel Ignoranz, um die Gute auf ihre Liaison mit Robert Pattinson zu reduzieren. Schämt euch.

Marlene Rosenthal (MR)

5.  Lil Ugly Mane – Throw Dem Gunz (prod. Shawn Kemp)
Dieser Whiteboy aus Virginia weiß, wie man’s macht: Einfach mal das krasseste Mixtape releasen und dann genauso mysteriös wie man auf der Bildfläche erschienen ist, wieder verschwinden – als ob das ganze nur ein kleines Schulprojekt war. Bei dem Sample bekomme ich auch nach wiederholtem Hören noch Gänsehaut!

6.  The Buttress – Behind Every Great Man
The Buttress hat alles, was eine weibliche Rapperin braucht, um einen Platz in meinem Herzen zu erobern: Frecher Name (siehe auch: Junglepussy), Tumblr-Hexen-Ästhetik, geiler Vine-Account und Skills, bei denen sich die Jungs warm anziehen dürfen.

Matthias Kühnlenz (taktiker)

7.  Mase – Stichfest
„​Es wird gecyphert und nicht rumgequasselt.“ So kündigt Mase sein Album „Spliffmeister“ an, welches am 11. September erscheint. Gerade im Moment ist noch das 2. Video daraus fertig geworden. „Stichfest“ heißt das und hebt die Latte hoch für das ganze Album.

8.  Method Man – Straight Gutta ft. Redman, Hanz On, Streetlife (prod. Ron Browz)
Nein, Method Man hab ich nicht vergessen, „The Meth Lab“ gibts bereits und auch daraus ein Video. „Straight Gutta“ nennt er das und mit Redman, Hanz On und Streetlife, da kann eh überhaupt nichts mehr falsch laufen.

Jan Braula (JB)

9.  Texta – Globaler Respekt
Die Linzer nahmen sich auch des Öfteren der Flüchtlingsthematik an – „Krone und Kurier berichten. Objektiv? Mitnichten.“

10. Total Chaos – Traurig aber wahr
Ein über 20 Jahre alter Klassiker der Innsbrucker Rapcrew, der heute leider aktueller ist denn je. Was das Titelbild damit zu tun hat, entzieht sich auch meiner Kenntnis.

Daniel Shaked (DS)

11.  NxWorries (Anderson.Paak & Knxwledge) – Suede
Immer wieder Stones Throw – ein Label das das Herz eines jeden Musikfans zum Himmel schlagen lässt! Keep em coming.

12. The Weeknd – Often
Dafür, dass er eigentlich nicht gerne alleine schläft, singt der Kanadier ziemlich viel und genau über seine Fantasien. Noch selten klang der Horror aller Feministinnen so gut.

Wanja Bierbaum (edHardygirl14)

13. Danny Seth – The King’s Speech (prod. MD$)
Danny Seth verbindet den klassischen, amerikanischen New School Sound mit Rap aus England – durch seinen Londoner Akzent gibt er den trappigen Beats einen ganz neuen Sound. Mit dem Finnen MD$ hat er wohl auch den perfekten Produzenten gefunden. Was für ein Dreamteam. Was für ein Beat!

Ein Interview mit ihm findet ihr hier.

14. Eminem – Say Goodbye Hollywood (prod. Eminem)
Nach dem ich geflasht aus „Straight Outta Compton“ gekommen bin, hab ich mir daheim die ganzen alten Dr. Dre Sachen gegeben. Und von Dr. Dre kommt man dann relativ flott auf Eminem. Zwar hat den Track nicht Dre produziert, sondern Shady selbst, aber ein Brett ist er aber trotzdem. Eines meiner Eminem-Lieblingslieder.

Sebastian Knittel (SK)

15. Sean Price – Go Rambo ft. Illa Ghee & Head
»I don’t listen to most rappers. Most rappers suck, fuck, Ruck is the toast clapper!« -Sean Price

16. Omik K – Mein Barrio
Barrio ist im allgemeinen Sinne in der spanischen Sprache die Bezeichnung für einen Stadtteil oder ein Stadtviertel. Man versteht unter „Barrio“ in Lateinamerika die meist von indigener und karibischer schwarzer Bevölkerung bewohnten riesigen Substädte der großen Metropolen auf der Grenze zwischen Vorstadt und Slum. Auch die großen Latino-Viertel in den USA werden als „Barrio“ bezeichnet. (wikipedia.de)

Julia Gschmeidler (JG)

17. Keno – Paradajz Lost
Den Kapitalismus anprangern, uns unser Schlaraffenland vor Augen führen und den windigen Weg des Plasticksackerls verfolgen – der Münchner Keno hat wieder einiges zu erzählen. Über Showdown Records veröffentlicht der wortgewandte Moop Mama-MC und ehemalige Creme Fresh-Rapper am 2. Oktober sein Solo-Debüt “Paradajz Lost”. Die Idee für das Konzeptalbum des verlorenen Paradieses kam Keno auf zwei Reisen Richtung Orient, die Beats bauen auf türkischen Samples des Anadolu Rock der 60er und 70er Jahre auf.

18. Gerard – Was bleibt
Zum Release von Gerards neuem Album „Neue Welt“ noch einmal die alten Nummern angehört. „Was bleibt“ ist wohl eine der gefühlvollsten österreichischen Rapnummern der letzten Jahre.

Nadine Niederhausen (NA.NI)

19. Disclosure – Willing and Able ft. Kwabs
Disclosure ist wieder am Start! Der Track „Willing and Able“ des am 25. September erscheinenden 2. Studioalbums mit dem Titel „Caracal“ des Produzentenduos hat mich diesen Monat angefixt, auch wenn er zum House-Genre gezaehlt wird. Der Featurepart stammt im Uebrigen von dem aus England kommenden Saenger Kwabs.

20. L’Orange & Kool Keith – The Traveler ft. J-Live
Das Album „Time?Astonishing!“ ist ein Muss fuer jeden HipHop-Head. Der aus North Carolina stammende Produzent L’Orange kollaboriert hier mit Kool Keith. Mein Lieblingstrack davon ist „The Traveler“ feat. J-Live, der ist einfach ultra chillig!

(Text by edHardygirl14 & thomki/Coverartwork by Marlene Rosenthal)

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