THE MESSAGE – ISSUE 2

Mallorca Graffiti

2012 beging das The Message Magazine sein 15-jähriges Jubiläum. 2013 blickt The Message also nicht nur auf das 16-jährige Bestehen zurück, sondern sind zudem auch von Höhen und Tiefen geprägte schlappe 15 Jahre seit der zweiten Ausgabe der „ultimativen HipHop-Informationsbroschüre aus Wien“ vergangen.

Das im Gegensatz zum im schwarz und orange gehaltenen Erstheft bereits mehrfarbige Cover der zweiten Ausgabe schmückte der Wiener B-Boy Arne, der seit den frühen 1990er Jahren unzählige B-Boy- und B-Girl-Formationen in Wien und Österreich auf den Weg brachte. Im Heft selbst sind dann einige Evergreens zu finden: unter anderem ein Beitrag zur HipHop-Kultur von Moussa Diaw, einer der prägenden Figuren der frühen heimischen HipHop Bewegung aus Linz und Umgebung.

Kultcharakter hat auf jeden Fall der Artikel „How not to get jerked“ (Seite 8 bis 9) von Bö aka Operator Böastab aka Burstup von Schönheitsfehler und Duck Squad (heute FM4). Dieser Artikel sollte eigentlich bis heute zur Pflichtlektüre eines jeden angehenden Rappers, Labelchefs, Produzenten und so weiter gehören. Klassikerstatus haben darüber hinaus die Intros der TM-Posse in den ersten Ausgaben, hier findet man einiges zum Schmunzeln und manchmal auch laut Auflachen. In die „Annalen“ wird wohl auch das erste TM-Interview mit den Stiebers eingehen.

Was aber bereits deutlich wird, ist der Fokus des Magazins auf die hiesige HipHop-Szene: Interviews mit Total Chaos sowie DJ Chaoz & ANS legen davon ebenso ein Zeitzeugnis ab, wie die Rubrik „Plattentips“, in der ausschließlich HipHop-Releases aus Österreich rezensiert wurden, die übrigens heute selbst Geschichte geschrieben haben (Seite 26).

Sicher, da war noch in alle Richtungen Luft nach oben, aber die ambitionierte zweite Ausgabe war auch ein Beweis dafür, dass die The Message–„Posse“ es mit ihrem aus der Taufe gehobenen Projekt ernst meinte.

Mit Dikran Telfeyan, auch bekannt als DJ Diggy, begrüßen wir 2013 übrigens einen der Mitbegründer des Magazins wieder zurück an Bord. Ohne Dikran hätte es diese zweite Ausgabe wohl nicht, oder anders oder zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt gegeben. Er unterstützt uns heute als Cutter bei unseren diversen Videoprojekten. Das TM-Team freut sich nicht nur über sein Comeback, sondern vor allem mit euch, dieses Zeitdokument teilen zu können. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre.

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