HIPHOP MESSAGE #25 : Raf Camora

Interview: Jérémie Machto
Video/Schnitt: Ibrahim Yildiz
Fotos: Daniel Shaked

Im Zuge ihrer Zodiak-Tour sind zwei der erfolgreichsten österreichischen Künstler unserer Zeit auf einen Sprung nach Wien gekommen: Chakuza und Raf 3.0 (bzw. RAF Camora). Für Letzteren ein ganz besonderer Tourstopp, ist er doch in Wien Fünfhaus aufgewachsen. Da ist es auch nur verständlich, dass das Wiener Flex an diesem Abend restlos ausverkauft ist und die Schlange lange vor Einlass schon über die Hintertür des Backstageraumes hinausgeht. Und es bereut wohl keiner der Ankömmlinge den Kauf der Karte: die drei Lokalmatadoren (inkl. Joshi Mizu) liefern eine Show, die an Hingabe wohl nicht zu überbieten ist. Sehr konzentriert und mit viel Power bringen sie das Publikum zum „Auszucken“. Eine zweistündige fulminante Show, in der sich die drei immer wieder von der Bühne zurückziehen, um nach ein paar Tracks mit voller Kraft wieder zu erscheinen. Das Ganze endet mit einem Aufruf an alle Leute im Backstagebereich, sich auf die Bühne zu bewegen um den letzten Song des Abends, nämlich “Roboter“, frenetisch zu feiern.

Zodiak live by Daniel Shaked © 2014 73

Doch kurz bevor der ganze Trubel losgegangen war, hatten wir die Möglichkeit, ein bisschen mit dem Amadeus-Award Gewinner zu plaudern. Die zwei anderen Architekten des Zodiak-Projekts bekamen wir – aufgrund ihrer Abwesenheit im Vorfeld des Konzerts – leider nicht vor die Linse. Wir sprachen mit Raf unter anderem über den Amadeus-Award, die Causa Lichtenegger und die Inspiration, die er aus der französischen Musik schöpft. Auch eine Erklärung, wie man Chakuza am besten nervt, gab er uns noch mit auf den Weg. Ein äußerst interessantes Interview mit einem äußerst sympathischen Künstler aus unserer schönen Stadt: Viel Spaß!

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