Schuld und Sühne // Guilty Interview

Fotos: Moritz Nachtschatt

Guiltys bisherige Lebensgeschichte kann – etwas verkürzt und klischeehaft – durchaus als filmogen bezeichnet werden. Als Jugendlicher verbüßt er mehrere langjährige Haftstrafen und findet im Gefängnis den Weg zum Schreiben und Rappen. Seit seiner letzten Entlassung hat sich der Ex-Nationalspieler im American Football über die vergangenen Jahre gemeinsam mit seinem Rap-Partner Richy zu einer der erfolgreichsten Wiener Rap-Crews aller Zeiten katapultiert: den Droogieboyz. Ein scheinbar kometenhafter Aufstieg, der durchaus Stoff und Zeug für einen Film hätte. Dass seine Vergangenheit und sein Leben allerdings alles andere als ein fiktiver Streifen, sondern gelebte und harte Realität sind, verkörpert Guilty wie wenige andere Rapper im deutschsprachigen Raum, auch auf seinem ersten und wohl auch letzten Solo-Album “Schuidig”.

Die Droogieboyz und ihre beiden Hauptprotagonisten zählen nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch kontroversiellsten Gruppen. Dabei wollen DBZ und Guilty eigentlich nur als Musiker, Künstler und HipHop-Fans wahrgenommen werden, die ihre Heimatstadt und ihren Slang „to the fullest“ representen. Kaum eine andere Crew zuvor ist – auch sprachlich – so kompromisslos für und zu Wien eingestanden und genau das wird auch von ihrer Fanbase und ihren zahlreichen Hörern geschätzt. Auch auf „Schuidig“ sind wieder Liebesbekundungen an Wien und bekannter DBZ-Sound zu finden. Allerdings nutzte Guilty das Solo-Album wie auch unser Interview in einem bekannten Floridsdorfer Wirtshaus, um sein Themenspektrum zu erweitern und bisher weniger bekannte Seiten seiner Persönlichkeit zu zeigen.

The Message: Obwohl du schon mehrere Releases vorzuweisen hast, ist „Schuidig“ dein erstes Solo-Album. Inwiefern hat es die anderen Projekte vor „Schuidig“ gebraucht, dass du als Solo-Artist und Künstler reifen konntest?
Guilty:
Das mit dem gereiften Artist kann ich bestätigen. Nach acht Jahren Musik mit meinem Partner Richy und mehreren CDs fühlte ich, dass es gerade jetzt einfach ein idealer Zeitpunkt für mich als Künstler und als kreativer Mensch ist, um das Solo-Album zu machen. Solche Themen wie mit meinen Großeltern, um die Nummer „Koma“ anzusprechen, waren emotional für mich irrsinnig schwer zu bewältigen und zu schreiben. Ich saß zu Hause und weinte, als ich das geschrieben habe. Es sind zwar fünfzehn Jahre vergangen, aber mir fällt es immer noch schwer, darüber zu reden, weil es einfach eine reale Geschichte ist. Diese Nummer habe ich auch lange vor mir hergeschoben, ich bekomme auch noch immer Gänsehaut, allein wenn ich über die Nummer rede. Da war der ganze vorherige Prozess schon hilfreich, um das alles besser kanalisieren zu können. Also die Antwort ist definitiv ja: Jeder Release, Track und jedes Projekt, das ich vor „Schuidig“ gemacht habe, hat mir geholfen, mich als Solo-Künstler auszudrücken und darstellen zu können.

Wann bist du auf die Idee gekommen, solo ein Album machen zu wollen, wie lange hat es gedauert, wann hast du mit den ersten Nummern begonnen?
Angefangen hat eigentlich alles damit, dass ich mich nach der dritten CD selbst als Künstler und kreativen Menschen wahrzunehmen begonnen habe und seitdem ich das tue, habe ich auch nicht mehr aufgehört zu schreiben. Die Idee zum Solo-Album ist dann eigentlich vom Richy gekommen, genauso wie bei „Warrior“ mit Vearz. „Schuidig“ selber hat dann bis zur CD in Händen sicher eineinhalb Jahre gedauert. Sinn und Zweck des Ganzen war es nicht, ein vom Budget her übertriebenes Album zu machen wie unser voriges, sondern ich wollte auch viele österreichische Produzenten hinzuziehen. Ich wollte da aus der Liebe zur Musik etwas entstehen lassen. Gerade bei dem Album habe ich versucht, nur Leute um mich zu sammeln, die ich persönlich kenne und feier und mit denen ich mich identifizieren kann. Im Laufe der „Warrior“-CD hat es sich ergeben, dass wir viel mit dem ILLEagle zusammengearbeitet haben, der mir als Produzent und Mix-Master geblieben ist. Aufgenommen wurde alles bei uns zu Hause. Sehr viel miteingebracht hat sich PMC. Wenn man über jemanden sagen will, der Mensch macht das aus Liebe zur Musik, dann muss man seinen Namen eindeutig erwähnen. Es ist unglaublich, in welcher Art er sich für meine Musik und meine Ideen eingesetzt hat. Er hilft mir dabei, meine Gedanken auf den Beat zu bringen. Ich kann mit ihm Beats entwickeln, wie zum Beispiel bei „Dragonheart“ oder „Guilty“. So was muss man erst mal finden: einen Menschen, der deinen Kopf zu Tönen macht. Ich bin zwar kein großer Fachausdruck-Mensch was die Musik betrifft, und kann ihm oft nicht genau sagen was ich will, aber ich mach ihm dann die Geräusche vor (lacht). Aus Liebe zur Musik hilft er mir aus vollstem Herzblut dabei, fetten Dank und großen Respekt an den Menschen.

Was waren die größten Einflüsse auf deinem Album?
Ich mag ehrliche Menschen und ehrliche Musik. Ein großer Einfluss für mich war, dass ich auf dem Album meine Vielseitigkeit darlegen wollte. Ich wollte damit zeigen, dass ich mehr kann als nur eine Sparte zu bedienen. Aber der Grund, warum ich eine Sparte bediene, ist ein ganz bestimmter. Und das ist das, was mich motiviert und bewegt, und dass man unsere Sachen auch nach vorne bringt. Da geht’s nicht darum, sich mit anderen zu vergleichen oder zu messen. Ganz im Gegenteil: In der Zeit, in der ich mein Album entwickle, höre ich nur Beats, ich will vorher gar nichts in mich einfließen lassen, ich will vorher gar keinen anderen Menschen oder gar keine andere Zeile in meinem Kopf haben. Da sollte gar nicht erst der Anschein erweckt werden, irgendwas von irgendwem genommen zu haben. Ich will mir beweisen, dass ich selber Melodien oder Beats erschaffen kann, dass ich vielseitig und kreativ bin. Beeinflusst werde ich von meinem Holmes, dem Richy, und sonst kann man mich sowieso schwer beeinflussen (schmunzelt).

Du hast es gerade angesprochen, auffällig beim neuen Album  ist, dass du dich doch gemäßigter, ironischer und gereifter als in früheren Zeiten zeigst, es sind einige sehr persönliche Songs, fast „Balladen“, dabei, teils auch durchaus positive Botschaften, die Mut machen sollen. Was waren die wichtigsten Beweggründe, dich doch von einer anderen Seite zu zeigen?
Ich spür’ das einfach. Man lernt im Leben nie aus und alles ist ein riesengroßer Lernprozess. Das sollte sich auch jeder bewusst machen. Ich hab mich so oft an der Meldung gestoßen, wenn zum Beispiel Mütter zu mir sagen: ‘Es ist cool, was du machst, aber meinen Kindern kann ich das nicht vorspielen’, oder andere sagen: ‘Es ist cool, was du machst, aber da ist jetzt nicht so angebracht’ oder ‘Dein Leiberl ist cool, aber dorthin würd ich es jetzt nicht gerade anziehen’.  Daran stoße ich mich ein bisschen, weil gerade wir, die vom Fußballplatz und einer wilden Szene kommen, beweisen bei jedem Auftritt aufs Neue, dass es uns um Musik geht – und nicht nur ums Image und ums Böse-Sein. Wir lieben HipHop, diese ganze Kultur und sie begleitet uns über unser ganzes Leben. Und irgendwo will ich den Leuten auch was zeigen und geben, immer so nach dem Ding, ich kann’s auch so, aber das was ich vorher gemacht habe, habe ich aus einem bestimmten Grund so gemacht. Es ging nur darum zu zeigen ‘Aufpassen Leute, wir können auch anders’. In diesem Moment, in dem ich das Album gemacht habe, habe ich alle diese Themen für mich selber herangezogen, so wie zum Beispiel bei „MJ“: Richy kifft nicht so oarg, der würde nie eine Kiffernummer machen. Ich kiff seit meinem 15. Lebensjahr, da mach ich klarerweise einen Track dazu. Das hätte jetzt nicht unbedingt auf ein Droogieboyz-Album gepasst, wenn er nicht will, dann behandle ich dieses Thema. Ich habe meine Großeltern drinnen, meine Tochter drinnen, auf den Tracks hätte der Richy auch nicht so gepasst.

Ich habe also versucht, alles das heranzuziehen, was mich als Person ausmacht, um mich selber auch anders darzustellen als Person. Auf viele wirke ich etwas bedrohlich, aber es geht mir darum zu zeigen, dass man Mensch ist und dass es in Wahrheit nur aufs Menschsein ankommt. Wurscht wer wie auf hart macht. Ich habs vorher so gemeint und meine es auch jetzt so und alles was ich bring, ist ehrlich. Im Endeffekt bestimmen sowieso die anderen über dein Album. Für mich persönlich ging es darum, Vielseitigkeit zu zeigen, Spaß an der Musik zu vermitteln und nicht nur um Draufhauen, Draufhauen, Draufhauen. Ab und zu lass ich es zwar aufblitzen und gebe den Leuten auch was sie erwarten. Aber ich würde mir wünschen, dass so wie ich über den Tellerrand denke, auch andere über den Tellerrand denken.

Auf dem Album kommt kaum deine große Leidenschaft zum Fußball zur Sprache. Warum ist kein Rapid-Fan-Track auf dem neuen Album zu finden, Fußball und Rapid sind ja auch wichtige Bestandteile deines Lebens?
Dieses Fußballplatz-Ding verändert sich im Vergleich zu früher schon langsam. Das hat auch damit zu tun, dass wir mehr mit Musik zu tun haben und nicht mehr auf jedes Match gehen können. Wir werden nie unsere Wurzeln vergessen, aber man entfernt sich langsam, allerdings nie komplett von einer Szene. Für mich war es nach einem schweren Jahr, mit Operation und wenigen Stadionbesuchen, jetzt auch nicht wirklich greifbar gewesen, einen Fußballtrack zu machen. Ich bin nicht mein ganzes Leben zum Fußballplatz gerannt, ich komme auch aus den Parks, aber ich habe auch viel Zeit im Gefängnis verbracht. Meine zweite Hälfte, der Richy, geht seit über dreißig Jahren zu den Matches, das ist ein ganz anderes Kaliber. Hätte ich jetzt alleine einen Fußballtrack gemacht, hätte ich das nicht so passend gefunden. Noch dazu hat es sich in der Zeit nicht ergeben, ich habe für das Album 26 Tracks geschrieben, ich musste also schon sechs wegstreichen. Da war mir das Fußballplatz-Ding gar nicht so wichtig, eher schon mein Bezug zum Football und die Nummer „Dragonheart“. Wenn man so will, hat die Sportsparte auf meinem Album Football übernommen.

Ist „Schuidig“ jetzt auch ein wenig der Versuch, aus dem Schatten der Droogieboyz herauszutreten und dich als Solo-Künstler zu etablieren?
Nein, gar nicht. Ich möchte eigentlich gleich von Beginn an ganz klarstellen, dass dieses Solo-Album eine einmalige Sache sein wird in meinem Leben. Ich hatte immer gemischte Gefühle bei dem Solo-Album. Ohne Richy, der mich nach dem Häfn aufgegriffen hat und mit mir das alles gemacht hat, wäre ich heute nicht dort, wo ich bin. Das muss jetzt auch nicht unbedingt ein Grund sein, Musik auf immer und ewig nur zu zweit zu machen. Aber ich habe mit Richy einen riesengroßen Freund an meiner Seite und wenn man sagen kann, man macht Musik mit seinem Freund, der die gleichen Interessen hat, wo der Kopf auch gleich rennt und wir gemeinsam wichtige Entscheidungen treffen, dann ist das ein großer Segen. Im Gegenteil: Für mich ist das alles noch ein bissl komisch, das alleine zu machen. Auf einmal ist die CD im Media Markt oder im Saturn oder geht in die Charts und überall steht mein Name drauf. Dabei vermisse ich eigentlich meinen Hawara sehr und will überhaupt nicht undankbar wirken.

Ich will auch nicht, dass die Leute glauben, der macht jetzt sein eigenes Ding. Es hat alles seinen Grund und es war auch sein Wunsch beziehungsweise es war so geplant, dass jetzt mal das Solo-Album kommt. Auch die nächste Droogieboyz-CD wird überall erhältlich sein, „Schuidig“ ist sozusagen der Vorreiter, denn wir haben jetzt zum ersten Mal den Schritt gewagt, das alles offiziell, nach Zahlen rauszubringen. Dieses Solo-Ding habe ich nach jetzigem Stand auch ausgeschöpft, ich habe so viel Liebe und Arbeit da hineingesteckt und auch gemerkt, wie viel Arbeit es eigentlich ist, alleine eine CD zu machen. Bei dem einen Track mit Richy, „Pendejos“, habe ich auch gemerkt, welcher Spaß und welche Dynamik da bei uns dahinterstecken. Dieses Gefühl, diese Dynamik möchte ich nie in meinem Leben missen. Von zwanzig Tracks habe ich bei dem einen Track gemerkt, was mir wirklich taugt. Mir fällt es schon schwer und es ist schon komisch, mich alleine präsentieren zu müssen. Mir wäre lieber gewesen, es wäre vom Start weg, zum ersten Mal offiziell, alles unter Droogieboyz gelaufen. Ich hoffe, die Leute checken, dass es keine „Wir lösen uns auf“-Stimmung gibt. Wir sind keine Boygroup, die sich auflösen könnte. Wir sind Hawara und wir werden zusammenpicken, ob wir jetzt Musik machen oder nicht.

Du sprichst es gerade an, es könnte mit dem Solo-Album auch der Eindruck entstehen, ihr könntet jetzt getrennte Wege gehen. Glaubst du schreckt das vielleicht manche DBZ-Fans ab und sie werden dein Album auch aus einem der genannten Gründe nicht kaufen?
Beim Glauben ist der Oarsch das Höchste, sagt man (schmunzelt). Mir geht’s gar nicht so sehr ums Kaufen oder Verkaufen. Mir ist wichtig, dass jeder, der das Album kauft, damit Spaß hat. Ich habe versucht, für die Menschen ein leiwandes Hörerlebnis zu schaffen. Man soll das Album zum Beispiel im Auto von Anfang bis Ende durchhören können, ohne einen Skip dabei – das wäre das Optimum. Es geht mir also weniger ums Kaufen, überhaupt wenn man berücksichtigt, dass sobald du das Album abgibst und es im Laden offiziell zu erhalten ist, der Künstler sowieso nur noch einen Scheißdreck damit verdient. Es ist zwar nett, wenn wir jetzt Zahlen schaffen und bei iTunes Platz 2 gehen und der Vertrieb damit in die Ö3-Verkaufscharts will. Und es ist ganz witzig, wenn man zu Hause sitzt und du siehst dein Album in den iTunes-Charts neben dem von Beyoncé ist – direkt aus Floridsdorf, was wollt’s ihr eigentlich von mir? (lacht) Aber letztlich ist das nicht mehr als ein lustiger Nebeneffekt. Sicher wäre es optimal, wenn alle DBZ-Fans mein Album kaufen, schließlich ist das der typische Droogieboyz-Sound. Aber mir ist es wichtiger, wenn sich jemand mit meiner Musik identifizieren kann oder ein neues Lieblingslied mit seiner Freundin hat. So was will ich erreichen, wenn mir jemand schreibt, die und die Nummer ist „unser Lied“, danke für das, dann ist das für mich die allergrößte Anerkennung und Lohn. Klar wir brauchen auch Geld, um weitermachen zu können, aber die Menschen entscheiden selber, denn wenn’s niemand kauft, wird’s früher oder später keine Musik mehr geben. Jeder ist seines Glückes Schmied.

Wir sind gerade bei Verkaufszahlen, es gibt ja wenige Bands in Österreich bzw. im deutschsprachigen Raum, die im „Game“ so professionell agieren wie ihr in der letzten Zeit. Eure Streetwear und DBZ-Hoodies sind weit verbreitet, die DBZ-Alben werden sich trotz keiner offiziellen Zahlen sehr gut verkauft haben, ihr bedient die sozialen Medien geschickt, seid in der „Heute“-Zeitung und bei „GoTV“. Wer lenkt das eigentlich bei euch hinter den Kulissen?
Wir haben seit ein paar Monaten den Fritz »Fire« Strba von Boo-Kings auf unserer Seite. Wem das nichts sagen sollte, er hat Seiler und Speer mitbegründet und hat mit den Jungs gemeinsam Jokebrothers Records ins Leben gerufen. Unsere Zusammenarbeit mit ihm hat aber eine längere Vorgeschichte: Er wollte uns schon vorher immer wieder kontaktieren und sich miteinbringen, es hat sich aber nie ergeben, und bei einem der Konzerte zum »Warrior«-Album sind wir dann näher zusammengerückt. Wir haben dann zu dritt, also Richy, „Fire“ und ich, einen Timetable zu meinem Release erstellt, mit genauen Anweisungen, wann das Artwork, der Pressetext, die Single bzw. das Video bis zu welchem Tag fertig sein sollte. “Fire” ist jetzt dank des großen Erfolgs von Seiler und Speer ziemlich motiviert und Sachen wie GoTV liegt jetzt in seinen Händen. So professionell Werbung wie für dieses Album haben wir noch nie gemacht, das kam erst mit dem Fritzl. Ich weiß nicht, ob wir davor überhaupt irgendwann mal Werbung für eine CD gemacht haben, ich glaube nicht (schmunzelt). Wir fangen durch ihn jetzt an, noch stärker zu fokussieren und das ernst zu nehmen, was er uns vorgibt und wer was zu tun hat. Wir sind da richtige Einser-Schüler (lacht).

Kommen wir zurück zum Musikalischem und Persönlichem, auf „Handschlog“ gibt es die Zeile: „Im Kittchen auf wurscht, zwischen Giftlern und Ruass, des war Guilty’s Geburt.“ Jetzt ist der Albumtitel „Schuidig“, dein Name ist bekanntermaßen „Guilty“ und dementsprechend versuchst du auf einigen Tracks deine Zeit im Häfn zu verarbeiten. So zum Beispiel auch auf „Au Weh“, meinem Album-Favoriten: Dort erzählst du chronologisch ab 2000, da warst du 17, über deine Aufenthalte im Gefängnis oder in der Irrenanstalt, aber auch über deine ersten Kontakte mit Rap. Kannst du diesen Track kurz zusammenfassen und das was er für dich bedeutet?
Das ist auch mein Favorite auf dem Album. Prinzipiell haben das schon mehrere Rapper gemacht und Jahreszahlen verwendet, um dann in vier Zeilen zu erklären, was sie in diesem Jahr gemacht haben. Ich war am Donauinselfest und habe mir das KRS-ONE-Konzert angeschaut und wollte dann auch so eine Nummer machen. Ich habe sechs Gefängnisjahre hinter mir, das ist alles komplett echt, und jeder der in Österreich selber im Häfn war, wird das sofort merken und spüren und mir recht geben. Aber auch Menschen wie du, die jetzt nicht im Gefängnis waren, bekommen einen guten Eindruck und ein gutes Gefühl für das alles. Also wenn ich jetzt jedem Jahr vier Zeilen schenke und in Umrissen erkläre, wo ich da gerade war, bin ich schon mal auf eineinhalb Parts. So ist „Au Weh“ dann eigentlich entstanden. Der Track ist mir dann auch in einer halben Stunde von der Hand gegangen, das brauche ich mir nicht auszudenken, das ist einfach so gewesen. Der Grund, warum ich immer wieder darauf zurückkomme, dass ich im Gefängnis war, ist der, dass ich dort zu schreiben begonnen habe. Ich habe immer schon HipHop und Rap gehört, nur im Knast ist es wichtig, seinen Kopf klar zu halten.

Am Anfang machst du das mit Training, aber dann kommst du irgendwann an einen Punkt, wo du nicht aus kannst. Ich musste mich erst einmal selber kennen lernen und mir darüber klarwerden, was ich vom Leben wollte, was ich mache und kann. Diese ganzen Gedanken habe ich im Gefängnis niedergeschrieben, deswegen auch die Zeile „Zwischen Giftlern und Ruass, des war Guilty’s Geburt.“ Den Namen „Guilty“ habe ich mir nicht selber gegeben, der ist dort entstanden. Das „Guilty“ auf meinem Rücken ist die einzige Häfn-Tätowierung, die ich habe. Den Namen haben mir andere Leute gegeben, wenn sie mich mit einem Wort beschrieben haben müssen. Das Schreiben hat mir irrsinnig dabei geholfen, in der Spur zu bleiben, und mir darüber bewusst zu werden: Dein Leben ist nicht hier drinnen, sondern beginnt da draußen. Es hat mir viel Kraft gegeben und sehr viel über mich selbst gezeigt: in erster Linie, dass ich krank bin im Kopf, in zweiter Linie, um mich wieder „gesund“ zu machen. Dieser Ort hat für mich passieren müssen, damit ich überhaupt begreife, dass ich Talent zum Schreiben und Rappen habe. Es hat leider diesen Ort gebraucht, um das aus einem Menschen wie mir herauszukitzeln. Sonst wäre ich heute sicher kein Rapper, ganz sicher hätte ich sonst nie zur Musik gefunden.

Es klingt ja bei vielen abgedroschen, aber bei wenigen anderen Rappern im deutschsprachigen Raum hat man wie bei dir das Gefühl, dass Rap tatsächlich eine Art Ventil oder Therapie ist, auch um nicht wieder kriminell zu werden. Wo würdest du dich sehen, wenn du nicht 2004, also mit 21, Rap für dich entdeckt hättest?
Schwierig, aber eines kann man sicher sagen: Hätte ich nicht die Musik, meine Frau und den Richy, wäre ich für viele Jahre im Häfn. Auch aus dieser Angst heraus bleibt das alles ein Motor für mich. Damit man auch nicht mehr an dem Punkt kommt, wo du ganz unten bist und sagst: Ich habe nichts mehr zu verlieren und fange noch mal von vorne an. Den Punkt kenne ich schon zur Genüge aus meinem Leben. Da will ich einfach nicht mehr hin. Das ist schwer zu beantworten, da hätten mehrere Sachen zusammenspielen müssen. Man soll nicht mit seinem Schicksal schachern, sondern es annehmen und leiwand damit umgehen. Aber ich glaube, ich würde seit meiner Entlassung nicht viele Sachen anders machen, wenn man mich so fragt. Das ist schon mal ein guter Baustein, um mit seinem Karma ins Reine zu kommen. Also ja, für mich ist die Musik ein absolutes Muss und Ventil, und ich weiß, ich bin ein Mensch mit hohem Aggressionspotential, aber ich habe auch über die Jahre gelernt, damit zu dealen. Auch Sport ist für mich ein Ventil, dort kann ich mich auspowern. Da geht’s einfach um den Einklang von Körper und Geist.

Du hast „Koma“ schon zu Beginn angesprochen, das ist ein sehr persönlicher Track. Das Thema Familie ist auf deinem Album sehr präsent, du hast deiner Frau und Tochter einen Song gewidmet, und eben auch deinen Großeltern. Auf „Koma“ erzählst du über die politische Vergangenheit deines Großvaters und seinen Selbstmord mit 59 und über deine Großmutter, die an einer Überdosis verstarb. Warum hast du dich dafür entschieden, ihre Lebensgeschichten dermaßen detailliert zu erzählen?
So detailliert ist das gar nicht, da waren 16 Zeilen für jeden meiner Großeltern eher zu wenig, um solche Menschen überhaupt zu beschreiben. Deswegen habe ich es für mich und aus meiner Sicht runtergebrochen. Über meinen Großvater hätte es viel mehr zu erzählen gegeben, dass er Schiffskapitän auf der DDSG und ein sehr stolzer Mann war, der wirklich was im Kopf gehabt hat. Das war mein richtiger Opa, mit dem ich in den Wald gegangen bin und Pfeil und Bogen geschnitzt habe. Das hat mich sehr schwer getroffen, mit zwölf Jahren waren auf einmal alle meine Großeltern weg. Meine Großmutter wollte nicht mehr leben, als ihr Mann gestorben ist, hatte danach 14 Selbstmordversuche, war in Gugging und Steinhof. Wir haben sie immer besucht, aber irgendwann hat sie es dann geschafft und sich umgebracht. Mein Großvater hatte aus dem Krieg noch einen Granatsplitter im Hals, der im höheren Alter dann krebserregend wurde. Er hätte dann nur noch mit einem Mikrofon am Hals sprechen können und weil er dazu zu stolz war und kein Pflegefall werden wollte, ist er in den Wald gegangen und hat sich aufgehängt.  Er hat davor noch meiner Mutter in einem Brief geschrieben, sie soll auf ihre Kinder aufpassen, besonders auf den Buam, und es wäre besser so. Das ist sicher schnell gegangen, denn bei der DDSG haben die jeden Knopf drauf, den man können muss. Das ist mir sehr nahegegangen.

Während dieses Tracks habe ich auch viel mit meinem Vater gesprochen. Nicht nur, um mich darüber zu informieren wie das früher war, sondern auch, um mir sein Okay zu holen, meine Familie so zu offenbaren. Als ich das geschrieben habe, war mir schon klar, „Koma“ ist außer persönlich nur persönlich und die Tränen haben schon auf dem Blatt geklebt. Da habe ich mir schon gedacht, ob ich das wirklich machen und so nach außen kehren soll. Als der Track aber dann fertig war, habe ich gemerkt, dass mir das richtig gutgetan hat, über das zu reden und zu rappen. Das war der Track, den ich beim Aufnehmen lange aufgeschoben habe. Ich habe da keinen Zeitpunkt gefunden, um wirklich genug Eier in der Hose zu haben, um diesen Track zu rappen. Dann ist leider vor Kurzem die Großmutter meiner Frau verstorben – Ruhe in Frieden Oma – und das ist uns allen sehr nahegegangen und war ein schwerer Verlust. Ich habe mir dann zwei Wochen zum Trauern verordnet und mich auch aus dem Leben zurückgenommen und mir bewusst gemacht, dass ich nach diesen zwei Wochen ans Mikrofon gehe und genau dann diesen Track aufnehme. Zuerst war es mein Schicksal, aber es hat noch ein Schicksal gebraucht, damit es überhaupt aus meinem Mund kommt.

Neben diesen persönlichen Episoden wird wie eigentlich auf allen deiner Releases wieder Wien „to the fullest represented“. In einem Interview hat PMC dich bzw. die Droogieboyz als „die Nummer 1 Representer Wiens“ bezeichnet. Warum wurde vor euch so selten versucht, Wien auf die Landkarte von Rap in Europa bzw. im deutschsprachigen Raum zu setzen?
Das kann ich dir ganz genau beantworten, das ist auch eine sehr gute Frage. Viele Leute, die vorher in Wien mit Rap gestartet haben, sehen diese Sache nicht mit offenen Augen. Sie versuchen, den deutschen Markt zu bedienen. Alle haben gesagt: ‘Es gibt keinen Markt in Wien und in Österreich’. Ja, es gibt keinen Markt, weil sich niemand die Arbeit antut, diesen Markt endlich mal zu erschaffen. Und die Leute darauf aufmerksam macht, wie leiwand unser Schmäh eigentlich ist. Da frag ich mich schon: Warum steht niemand zu der Stadt, in der er aufgewachsen ist? Man sagt ja, Wien ist anders, warum macht man sich dieses andere nicht zu nutzen? Wir sind stolz darauf und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich viele Leute mit uns identifizieren können und sich selber erkennen: weil wir Wiener san. Mir kommt es auch so vor, als hätte Wien schon lange auf so was gewartet, auf eine Crew, auf die sie stolz sein kann. Mit uns und vorher auch noch in der Welle der Vamummtn haben viele wieder begonnen, nach Jahren Mundartrap zu machen. Die haben dann geglaubt, sie kriegen irgendeinen Fame, dabei geht’s nicht um Fame, sondern darum, unseren Schmäh zu präsentieren.

Von uns wurde sowieso von Anfang an behauptet, wir sind nicht HipHop und wir hätten zwar Erfolg, aber wir gehören nicht zu HipHop dazu und sind eine eigene Sparte. Aber wir bringen die Leute zum HipHop. Metal-Fans, die vorher keinen HipHop gehört haben, sagen, sie finden uns leiwand. Wir haben eine gewisse Vorreiterrolle, die vielleicht schon andere vor uns hätten übernehmen sollen. In Wien gab es bis vor Kurzem keine Orte, wo man als Künstler sagen konnte, ich hab’s drauf, wo kann ich hingehen, wer fördert mich. Wenn man nicht aus einer bestimmten Clique kommt, dann pusht dich auch keiner, da schauen sie dich nicht mal an. Es reicht ja eigentlich schon, dass vom Staat Österreich nichts gefördert wird, aber in dieser Szene ist man sich dann auch noch untereinander neidig. Das ist in Amerika ganz anders, da laden sich die Rapper zu Partys ein, die feiern sich und kennen sich alle. Das ist eine große Community und das hat zur Folge, dass die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und alle profitieren davon. Und bei uns sagen sie, es gibt keinen Markt. Bei uns fehlt da ein gewisser Grundstolz. Sonst hätten wir auch eine Szene, ältere Rapper und Manager, die den Jüngeren zeigen, wie sie das anpacken können, was wiederum die Jungen pusht. Das nennt man dann Community, aber das wird bei uns nie passieren, weil einer dem anderen neidig ist. Die Leute streiten um einen Teil vom Kuchen, den es in Wahrheit gar nicht gibt. Das ist das Grundproblem. Ich bin stolz auf diese Stadt und stolz auf das, was ich durch diese Stadt geworden bin. In einer anderen Stadt wäre ich ein ganz anderer Mensch geworden. Wien ist komplett eigen und ich finde es ewig schad um diese City.

(c) M.Nachtschatt-2243

Jetzt hat es Rap traditionell schwer in Wien, wahrscheinlich auch, weil Wien vor allem als Stadt der klassischen und elektronischen Musik von vielen wahrgenommen wird. Welches Potential hat Rap überhaupt in und aus Wien?
Es kommt immer darauf an, wer sich an Rap bedient. Ich glaube, viele bedienen sich an diesem HipHop- und Street-Ding, die es gar nicht verdient haben. Unser Auftrag muss es sein, das ehrlich und mit unserem Schmäh zu machen und die Leute auf den Trichter zu bringen, dass das, wo man wohnt, oft reicht. Das ist auch typisch Mensch, man hat was und dann ist man nicht mehr damit zufrieden. Der Mensch will immer mehr und mehr, aber man sollte sich auch mal damit begnügen, was man um sich herum hat. Ich bin in dieser Stadt so multikulturell aufgewachsen, daraus lernt man auch und gibt das weiter. Es geht also immer um den Menschen, der dahintersteht, und gerade im Rap und HipHop geht’s ums Echt-Sein. Und wir sind Wien-Representer. Aber obwohl wir vielleicht in Wien die Nummer eins sind, kommen wir aus der Stadt auch nur schwer raus. Zwar feiern uns auch in den Bundesländern viele Leute, aber mit dem deutschen Markt haben wir nichts zu tun.

Die Leute, die uns hören, identifizieren sich mit uns, und das merkt man auch live, an der Stimmung und am Andrang. Als hätten die Leute auf so eine Crew gewartet, die so grod zu ihrer Stadt steht. Und deswegen represente und feier ich auch immer wieder diese Stadt, weil sie mich sowohl zum Schmunzeln und zum Lachen, aber auch zum Weinen bringt. Das bringt aber jede Großstadt mit sich. Wir leben hier eh im „Siebten Himmel“, wir sind hier nicht gefährdet von irgendwelchen Ghettos, die einige immer wieder erschaffen wollen. Jedem solls dreckig gehen – mir ist es dreckig gegangen und ich bin froh, dass es mir heute nicht mehr so dreckig geht. Stell dir mal vor, überall würden sie den Gangsta-Rappern nacheifern, wir hätten nur noch Volltrotteln auf dieser Welt und Löcher im Kopf. Weil wenn man zwischen den Zeilen liest und sich mit Menschen beschäftigt, kann man sehr wohl sehen, dass die teilweise schwer mit ihren Schicksalen klarkommen, wurscht ob jetzt angeschossen, Gefängnis oder Familie. Der Mensch ist nicht für so was gemacht, er ist nicht zum Töten gemacht. Der Mensch bekommt Stresssymptome, wenn er vom Krieg heimkommt, weil er einfach nicht zum Töten gemacht ist, er ist nicht für Gewalt geschaffen. Deswegen beschäftigt uns das alles auch so, womit wir wieder beim Einklang von Körper und Geist wären.

Du hast außer ganz zu Beginn immer im Wiener Dialekt gerappt. Wiener Dialektrap hat eine durchaus lange Tradition, von Gruppen wie Schönheitsfehler oder Das Dampfende Ei in den 90er-Jahren bis heute zu Honigdachs. Haben dich diese Vorläufer und auch aktuelle Wiener Rap-Gruppen beeinflusst und wie intensiv verfolgst du die Wiener Szene?
Nein, die Szene hat mich überhaupt nicht beeinflusst, aber auch kein deutscher Rapper. Ich habe HipHop und Rap zwar gehört, aber Mundart-technisch war das für mich wie ein Nachzipf, als ich aus dem Häfn rausgekommen bin. Ich habe zwar gewusst, dass ich das jetzt mache, aber nicht gewusst, wer da vorher in der Szene war. Also wie vorher schon gesagt, mich beeinflusst wenig und ich bin auch schwer zu beeinflussen.

In den deutschen HipHop-Medien ist schon sehr auffällig, dass Wien immer mit Acts wie MoneyBoy, Yung Hurn oder Nazar gleichgesetzt wird. Ist das für Rapper wie dich nicht frustrierend, wenn deutsche Medien dermaßen uninformiert über Rap in Wien berichten?
Ganz ehrlich zu MoneyBoy: Das ist kein Künstler, das ist kein kreativer Mensch, der dir eine Message geben will. Ich weiß, er ist Droogieboyz-Fan, ist alles cool und super. Ich hasse ihn auch nicht, mir geht’s ziemlich am Oarsch vorbei. Er ist jetzt auch bei allen Sommer-Events dabei, überall kündigen sie den MoneyBoy an. Dann fragt man sich schon, warum engagiert man den MoneyBoy? Da ist textlich und von der Live-Stimmung nicht viel da, ganz im Gegenteil, der hat so Zirkuscharakter. So: ‘Kommen Sie, Staunen Sie, meine Damen und Herren, schauts euch den Voitrottl an, bei uns steht der Voitrottl auf der Bühne. Wir haben alle Stars und den Voitrottl von 2015 haben wir auch im Programm.’ Ich find es von ihm oarg, dass er sich noch immer hinstellt und glaubt, damit Business zu machen. Er glaubt, er ist jemand, jeder zweite Ausdruck ist ein Fachausdruck vom HipHop-Jargon. Nochmal, ich hasse ihn nicht, aber das ist mein Bild, der Hawara hat Zirkuscharakter. Ich habe in dieses Album so viel Emotionen und Arbeit investiert und dann gibt’s andere, die lange nicht so viel Energie verschwenden und irgendeinen abgekupferten Shit-Fuck machen. Genauso ist es bei Yung Hurn.

Und was ist mit Nazar? Er bringt ja jetzt auch sein neues Album raus und wird in den deutschen Medien – zu Recht oder zu Unrecht – gefeiert?
Zu Nazar bleibt so viel zu sagen: Ich weiß, dass er in seiner eigenen Stadt – womit wir auch wieder bei dem Auswanderungs-Ding und den deutschen Markt bedienen wollen wären – keinen Respekt hat. Sicher nicht. Es gibt vielleicht ein paar Leute, 13- bis 15-Jährige, die seine Sachen kaufen. Aber von den Rappern selber und denjenigen, die hier sind und sich mit dem beschissenen Struggle in der Musikszene hier auseinandersetzen, kriegt er keinen Respekt und hat auch keinen Respekt. Ich kenne Nazar, ich habe mit seinem älteren Bruder auch Football im Nationalteam gespielt. Ich habe auch keinen Hass, ich gönne jedem den Erfolg. Wenn jemand aus Wien kommt und auf eine ehrliche Art was reißt, finde ich das cool. Nur bleibt bei manchen diese ehrliche Art zu hinterfragen und wie was textlich gemeint ist, von wegen „sozialer Brennpunkt“. Es ist schwer, wenn jemand vom Sozialamt redet und in einer Villa mit Swimmingpool aufgewachsen ist. Ich höre das nicht und kann mich nicht damit identifizieren. Ich feier andere MCs zehnmal mehr, obwohl die nicht die besten Rhymes kicken, aber die sind real. Da weiß ich, was ich krieg, ich brauch keine scheiß Mogelpackung. Dann geh ich zum Fernsehen.

Zum Schluss: Was kann man in Zukunft von dir und von den Droogieboyz erwarten?
Lasst euch gesagt sein: Die nächste Droogieboyz-CD kommt sicher. Wir sind immer für eine Überraschung gut. Die Show muss jetzt weitergehen nach dem Solo-Album, wir sind am 27. Mai und 3. Juni live in der Szene Wien, die Shows sind beide ausverkauft. Wir hoffen auf einen guten Abend und die Leute sollen Spaß haben. Wenn man so will, werden die Leute über unsere Zukunft entscheiden. Man wird sehen, was die Zukunft bringt.

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