Wien huldigt dem Retrogott – Fear le Funk x Retrogott uvm. (Review)

fear le funk

Die Partyreihe Fear le Funk präsentierte Retrogott, Twit One, Brous One, Kopf an Kopf ab, Huhnmensch und viele mehr. Bei dem Line-Up konnte man Freitagabend nur mit hohen Erwartungen ins Wiener Café Leopold kommen. Geheimtipp war das ganze lange nicht, denn schon gegen Mitternacht war der Salon brechend voll und die Crowd wartete bereits sehnsüchtig nach Live-Action. Die Voracts, Kopf an Kopf ab und Huhnmensch, heizten der Crowd richtig ein, auch wenn das bei den gefühlten 100 Grad im Club nicht nötig war. Anfangs spielte der Bass verrückt, es wurden CDs verteilt und vorallem Party gemacht!

Der Star des Abends präsentierte zuallererst ein etwa halbstündiges Beatset – doch man spürte, dass die Menge am vollgepackten Dancefloor darauf wartete, dass der Retrogott das zeigte, was er am besten kann: nämlich rappen. Doch auf Beatset folgte Beatset (nichts gegen die Instrumentals, die waren top) und man spürte wie die Euphorie der Erschöpfung wich. Immerhin musste man sich zweimal überlegen, ob in der Zwischenzeit der Weg zum WC oder zur Bar – der bei den Zuständen einem Kampf glich – es wert waren, gegangen zu werden. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt und so “steppte” Retro G-O-Doppel T doch noch ans Mic (was natürlich klar war, trotzdem verspürte man davor eine kleine Angst, dass er sichs heute vielleicht doch spart). Die Laune des Publikums wurde dadurch noch mehr gehoben und die Freestyles sowie auch die Texte (sowohl auf Deutsch als auch auf Spanisch) von Kurt zauberten ein Lächeln in die Gesichter der Anwesenden. Schließlich konnte man musikalisch befriedigt Richtung Hauptausgang flüchten: endlich frische Luft!

Der Abend in bewegten Bildern:

(JM)

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