“Darum traut sich kein Rapper den Bira zu dissen” – Xatar live

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Fotos: Marlene Rosenthal
Text: edHardygirl14

Vor dem Flex sammeln sich seit ca. 19:30 immer mehr Menschen. Bomberjacken und Mäntel haben die Überhand. Nach dem Einlass füllt es sich extrem schnell – und wenn es nicht ausverkauft war, dann war es auf jeden Fall nah dran. Es dauert nicht lange und schon steht das Vorprogramm in Form der beiden Straßen-Komiker Pu & Khalid von Rebell Comedy auf der Bühne. Witzige Idee, aber es waren dann doch alle ganz froh, als der frisch auf Xatars neuem Label Kopfticker gesingte Plusmacher loslegt.

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Das Label wurde gegründet, um Künstler zu signen, die nicht 100 Prozent in den Alles Oder Nix Kontext passen, aber trotzdem dope sind. Plusmacher ist das erste Beispiel: Die Beats sind raw, der Typ ist raw und das Ergebnis lässt sich sehen. Für einen Pre-Act hat er die Leute schnell zum Bewegen gebracht. Seine Rechnung geht auch mit älteren Songs wie Handarbeitvom BWL/Bordsteinwirtschaftslehre Album auf, denn die Crowd hat immer mehr Bock. Spätestens mit Stereolifehat sich sein Name in das Hirn aller gebrannt: „Das ist der Plus zum Macher, der Macher mir dem Plus.“.

Dann ist es so weit. Der Baba aller Babas betritt die Bühne und es wird ausgerastet. Nach Interpol.comist auch klar, dass AIAAB (All Interpol Agents Are Bastards) das neue ACAB ist. Eine kleine Einführung im Nackenzucken gibt es obendrauf. Durch die grüne Dunstwolke wummert dann ein G-Funk-Hit nach dem anderen. Mit Live-Schlagzeuger macht das auch Sinn – auf jeden Fall mehr als bei Haftbefehl damals.

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Zwischenzeitlich war der Birrrra ein wenig zu sehr auf Mobilisierung aus – eine völlig eingerauchte Crowd zum Springen zu zwingen, schafft nur er. Zum passenden Zeitpunkt wird natürlich Xatars bester Freund auf die Bühne geholt – der Mantel. „Scheiß auf das Akku!“ und Handytaschenlampen iz da. Zugabe iz da. Und Iz daiz sogar zweimal da.

Fazit des Abends: Es war auf jeden Fall ein geiles Konzert, auch wenn kein Hummus und keine Sucuk auf die Bühne geflogen ist! Trotzdem hat sich alles um die Hits Original“, „Mein Mantel“, „Interpol.com“ und natürlich „Iz da“ gedreht. Das wollten alle und haben es auch bekommen. Das nächste Mal wünsche ich mir eine Live-Band. Xatar, du bist auf jeden Fall auch nach dem Knast mit Wien noch halāl.

Das Interview mit dem Baba und Plusmacher kommt bald!

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