Rückbesinnung: Bushido mit „Sodom & Gomorrah“ // Video

Keine Zeit für freundliche Wörter: Bushido

Da hat Bushido scheinbar doch noch die Kurve gekriegt: Nach den ersten beiden Video-Singles aus seinem kommenden Album „Black Friday“, die zwischen üblicher unspektakulärer Ersguterjunge-Standard-Ware („Fallout“) und einem völlig misslungenen Aufspringens auf dem Trap-Film („Gehen wir rein“ mit M.O. 030) pendelten, wird für die dritte Videosingle wieder auf Zutaten zurückgegriffen, die Bushido zur prägenden Gestalt im deutschen Gangstarap machten: „Sodom & Gomorrah“ beinhaltet daher einen knallharten, eintönigen Synthie-Beat mit Trademark-Snare (check), stumpfsinnige Proll-Lines mit hohem Unterhaltungswert (check), Seitenhiebe an die Konkurrenz (ch-check) und die obligatorischen Mobb-Deep/Eminem-Cuts am Ende des Songs (ch-check-ch-check). Fazit also: „Sodom & Gomorrah“ bietet genau die Sorte Stoff, die man sich von Bushido im besten Falle erwarten darf. Keine unnötigen Experimente, kein Anbiedern an Pop, sondern harte Zeilen auf knallenden Beat.

Videotechnisch folgt Bushido ebenfalls dem alten Konzept, der Einsatz hektischer Bilder erinnert an  „Electro Ghetto“. Im Unterschied zu damals darf aber ein Parcours-Läufer ebenso mitwirken wie zahlreiche Rapperkollegen: So haben Fler, AK Ausserkontrolle, Shindy, Neo-Ersguterjunge Laas Unltd., Ali Bumaye, Frauenarzt, Taktlo$$ und M.O. 030 Cameo-Auftritte. „Black Friday“ erscheint am 9. Juni.

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