Just for the record #6: Fid Mella

17/07/2012

“Mellamellamellamella” – Wenn dem Hörer dieser Namecredit am Anfang eines Beats entgegenschwirrt, weiß man, dass niemand geringerer als Fid Mella für den Beat zuständig ist. Der gebürtige Südtiroler lebt seit Jahren in Wien und ist neben Kollegen Brenk wohl der bekannteste Produzent Österreichs, wenn es um klassisches Beatmaterial mit ordentlichem Wums dahinter geht. Fid Mellas Arrangements sind meistens in der klassischen Boombap-Schiene einzuordnen, klingen aber trotzdem erstaunlich frisch und druckvoll. Hierzulande hat Fid Mella schon fast alles mit Beats beliefert, was Rang und Namen hat: Gerard, Kayo, MAdoppelT, Pervers, Vearz – die Liste könnte man fast zu einem Am Strom-Lineup weiterführen. Auch international hat Fid Mella schon Produktionen abgeliefert – sei es in seiner Heimat Italien (Mistaman, Ghemon) oder Übersee (Kev Brown). Neben den Produktionen für Rapper baut Fid Mella auch regelmäßig Instrumentals für diverse Beatplatten, so hat er 2010 einen Teil zur Hi-Hat Club-Serie beigesteuert. Doch nun genug den Statistiken und Lobeshymnen – Zeit für Just for the Record mit Fid Mella:

Aktuelle Top 5:
Brenk Sinatra – Gumbo 2 – pretty ugly
BJ the Chicago Kid – Pineapple Now Later
Robert Glasper -Black Radio
SchoolBoy Q – Habits and Contradictions
Big K.R.I.T. – 4 eva n a day

Alltime Classics:
Slum Village – Fantastic vol.2
Pete Rock & CL Smooth – Main Ingredient
Jaylib – Champion Sound
Gangstarr – Moment of Truth
Wu Tang Clan – Enter the Wu Tang (36 Chambers)

DJs/Producer:
J Dilla, Pete Rock, Madlib, DJ Premier

Erste Rap-Platte:
“Das war glaub ich eine Compilation die irgendwas mit Hip Hop Yo Gangsterz ….was weiß ich geheißen hat, da waren so hits drauf wie California Love, Gangsters Paradise  u. Crossroads von Bone Thugs N Harmony zB.”

Most hated scratch:
“keine Ahnung.”

Lieblingsplattenladen:
Teuchtler und Moses (Wien)

persönlicher Lieblingsbeat:
“Tubo”

(AB)
(Foto: Andreas Jakwerth)

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